Am 23. Mai fand am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH (CTK) ein Transferworkshop zwischen Klinikern des CTK sowie Wissenschaftlern der BTU Cottbus-Senftenberg und der TH Wildau statt. Ein Zusammentreffen dieser regionalen Akteure gab es in diesem Format bisher noch nicht und somit liefen die Vorbereitungen und der Workshop selbst vielversprechend an.

Im regionalen Dreieck Wildau – Cottbus – Senftenberg bestehen bereits ausgezeichnete, sich ergänzende Kompetenzen in den Bereichen molekulare Diagnostik, Biotechnologie, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und -versorgung. Leider weiß aber nicht jeder von jedem. Insofern bestand bei den Organisatoren des Transferworkshops, PD Dr. Schwabe und Dr. Löbel vom CTK sowie Dr. Barig und Dr. Hille als Transferscouts im Innovation Hub 13, die Idee, die regionalen Akteure an einem Tisch zusammenzubringen, ganz nach dem Motto: Experten stellen sich vor, tauschen Ideen aus und Partner finden sich.

Insgesamt haben sich 20 Kliniken und Fachgebiete zunächst in kurzen 3min-Pitches vorgestellt. So konnten sich die Teilnehmenden zu den jeweiligen Namen ein erstes Bild über Interessen und Aktivitäten machen. Erstaunlicherweise verlief diese Pitch-Session überaus diszipliniert und alle Vortragenden hielten sich an das Zeitlimit. In diesem kurzweiligen, informativen Format sind bereits erste Ideen geäußert und Kooperationsmöglichkeiten sichtbar geworden.

Während der Pitches sind zahlreiche Fragen, Ideen und Wünsche entstanden, die anschließend an den Gesprächstischen weiter vertieft wurden. Als Einstieg in die Diskussion an den Tischen haben sich die Teilnehmenden kurz mit 3 Hashtags ins Gespräch gebracht: Wer bin ich? Was biete ich? Was suche ich? Im regen Austausch kristallisierten sich erste Themen von gemeinsamem Interesse heraus: Tumorbiologie, neurologische Erkrankungen, Analysemethoden klinischer Daten und die digitale Krankenakte, um nur einige zu nennen.

Die Teilnehmenden haben den Transferworkshop mit neuen Ideen und neuen Kontakten verlassen. Für die Organisatoren war der Workshop ein voller Erfolg und sie hoffen auf die Etablierung einer „schlagkräftigen“ Gruppe regionaler Akteure, um die konkreten Themen mit weiteren Aktivitäten voranbringen.

Nachfolgend einige Impressionen des Workshops:

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