Über uns

Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) ist mit rund 4.200 Studierenden die größte (technische) Fachhochschule im Land Brandenburg. Bundesweit gehört sie zu den drittmittelstärksten Fachhochschulen. Das Drittmittelaufkommen lag im Jahr 2017 bei etwa 11 Mio. Euro, was gemessen am Globalhaushalt in Höhe von 14,2 Mio. Euro fast zwei Drittel zusätzliche Mittel für die Hochschule bedeutete. Die Hälfte der Verbundprojekte werden mit Unternehmen aus Brandenburg durchgeführt. Die TH Wildau hat drei ausgewiesene Forschungsschwerpunkte in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz: „Angewandte Biowissenschaften“, „Informatik / Telematik“, „Optische Technologien / Photonik“ sowie ausgewiesene Kompetenzen in der Materialentwicklung und Produktion.

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg (BTU) ist mit aktuell 7.800 Studierenden die zweitgrößte Hochschule und die einzige technische Universität des Landes Brandenburg. Sie ist eine auf Forschung ausgerichtete Universität, die zusätzlich auch fachhochschulische Elemente anbietet. Das Drittmittelaufkommen lag im Jahr 2015 bei 36,9 Mio. Euro, was gemessen am Globalhaushalt in Höhe von 82,8 Mio. Euro fast 45 % zusätzliche Mittel für die Hochschule bedeutete. In 2016 wurden insgesamt 230 Projekte in Kooperation mit Unternehmen realisiert, wobei die Schwerpunkte auf bautechnischen Fragestellungen lagen sowie in der Fertigungstechnik, Triebwerkstechnik, in Themen der Arbeitswissenschaften, des Qualitätsmanagements, der Software und Kommunikationstechnik, elektronischer Systeme und Konstruktion sowie Industrie 4.0 und Automatisierungstechnik. Die an der BTU Cottbus – Senftenberg vertretenen profilbildenden Forschungsfelder sind „Smart Regions und Heritage“, „Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit“, „Biotechnologie, Umwelt und Gesundheit“ und „Kognitive und zuverlässige cyber-physikalische Systeme“.

Beide Hochschulen haben eine starke regionale Verwurzelung und sind bedeutende Treiber für Transfer, Regionalentwicklung und Wirtschaftswachstum. BTU und TH Wildau nutzen für ihre Transferaktivitäten alle wichtigen Transferwege:

  • WTT durch Kooperation (Kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Auftragsforschung, Dienstleistungen, gemeinsame Forschungseinrichtungen, Labor- und Gerätenutzung bis hin zu studentischen Projekt- und Abschlussarbeiten),
  • WTT durch Information (formeller und informeller Austausch zwischen Personen aus Wissenschaft, Unternehmen, Institutionen und Zivilgesellschaft auf Fachtagungen, in offenen Foren, in Netzwerken, durch öffentliche Präsentationen etc.),
  • WTT durch Schutzrechte (Lizenzvergabe, Verwertung von Patenten), durch Präsentation auf Messen, Roadshows und Technologietagen, durch Ausgründungen (Unternehmensgründungen, An-Institute),
  • akademische Weiterbildung (Zusammenarbeit bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern aus Unternehmen und Institutionen).

Die TH Wildau und BTU Cottbus – Senftenberg ergänzen sich sowohl mit ihren Forschungsthemen als auch mit der unterschiedlichen Gewichtung von angewandter und erkenntnisorientierter Forschung ideal. Sie erreichen durch die Bündelung ihrer Kompetenzen, Maßnahmen und Infrastrukturen ein Transferpotenzial, das keine der beiden Hochschulen allein erreichen könnte. Gemeinsam können sie regional Impulse setzen und sich gegenüber Hochschulen in den Metropolen Berlin, Dresden und Leipzig behaupten. Die Etablierung des gemeinsamen Zukunftskonzepts für die Region zwischen den Metropolen Berlin und Dresden stellt einen erheblichen Hebel für die Gestaltung des notwendigen und anstehenden strukturellen Wandels der Region dar. Zusammen mit dem Austausch von Wissen und Mitarbeitern sowie Studierenden ermöglicht die intensive Vernetzung der Partner und Akteure, Innovationen zu erzeugen, den regionalen Unternehmen und Initiativen gezielt Fachkräfte zur Verfügung zu stellen und die Attraktivität der Region im Ganzen zu steigern, um insbesondere junge Nachwuchskräfte in der Region zu halten. Die BTU Cottbus – Senftenberg und die TH Wildau nehmen ihre Verantwortung und ihren Handlungsspielraum wahr und geben der Region neue Impulse, um den Transformationsprozess erfolgreich zu gestalten. Deshalb haben die beiden Hochschulen den gemeinsamen Antrag Innovation Hub 13 im Rahmen des BMBF-Programms „Innovative Hochschule“ eingereicht. Wir freuen uns, dass wir die Jury mit unserem Wettbewerbsbeitrag überzeugen konnten.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. (NUWM, UA) DSc. h.c. Jörg Steinbach, Hon.-Prof. (ECUST, CN), Präsident der BTU (li) und Prof. Dr. László Ungvári, Präsident a.D. der TH Wildau (re.)

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 

Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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