Fabian Firlay | innohub13.de https://innohub13.de innohub13.de Thu, 11 Jun 2020 12:34:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.9 https://innohub13.de/wp-content/uploads/2018/05/cropped-Website-Icon-2-32x32.png Fabian Firlay | innohub13.de https://innohub13.de 32 32 Use Case 2 – Automatisierung einer Veranstaltungsanmeldung https://innohub13.de/use-case-2-automatisierung-einer-veranstaltungsanmeldung/ Fri, 19 Oct 2018 08:09:06 +0000 https://innohub13.de/?p=2220

Use Case 2 – Automatisierung einer Veranstaltungsanmeldung

Die Organisation von Veranstaltungen ist für viele unterschiedliche Organisationen relevant, u.a. auch für die TH Wildau. Dieser Prozess bietet vielfältige Realisierungsmöglichkeiten, von händisch bis voll automatisiert. Eine effiziente Realisierung des Prozesses verbessert nicht nur die Arbeit der Angestellten, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Teilnehmer. Im Testbed des Innovation Hub 13 wurde ein solcher Prozess innerhalb kurzer Zeit digitalisiert und automatisiert, was die Vorteile eines modularen und flexiblen Testbeds darstellt.

Der Prozess beginnt mit der Vorbereitung der Veranstaltung und der Einladung der Teilnehmer. Dies wurde anfangs manuell als Briefversand realisiert, konnte aber in den letzten Jahren durch den Einsatz des „Astendo Eventmanager“ wesentlich vereinfacht werden. Dieses System automatisiert die Einladung, organisiert die Zusagen, stellt entsprechende Namensschildervorlagen zur Verfügung und bietet unterschiedliche Nachbearbeitungsfunktionen.

Für die eigentliche Anmeldung am Tag der Veranstaltung wurden meist Mitarbeiter benötigt, die die Begrüßung der Gäste übernehmen, das Einschreiben auf der Teilnehmerliste überwachen und das entsprechende Namensschild an die Teilnehmer aushändigen. Dieser Teil kann nun durch die Vernetzung im Testbed automatisiert werden. Der Mitarbeiter muss nun nur noch den QR Code der Einladung des Teilnehmers scannen, was sowohl die Anwesenheit in einer Datenbank dokumentiert, als auch das entsprechende Namensschild „on demand“ druckt.

Für die Nachbereitung im Anschluss an die Veranstaltung mussten stets die Teilnehmerlisten händisch in das entsprechende System eingepflegt und anonymisiert werden. Auch dieser Prozess kann hochgradig automatisiert durch Datenbanksynchronisation ablaufen. Dabei werden insbesondere die datenschutzrechtlichen Ansprüche an diese Art der Daten beachtet, da eine Anonymisierung vollautomatisch passieren kann und die Daten zu keinem Zeitpunkt von anderen Personen eingesehen werden müssen. Im Vergleich zu den öffentlich ausliegenden Teilnehmerlisten der meisten Veranstaltungen ist dies ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

Für eine noch weiterreichende Form der Digitalisierung kann der menschliche Mitarbeiter komplett ersetzt werden. Dafür steht an der TH Wildau ein „Pepper-Roboter“ zur Verfügung. Dieser kann die Begrüßung, das Scannen des QR Codes, den Druck des Namensschildes und die Datenverarbeitung komplett übernehmen, was die Effizienz des Prozesses sowie den „Marketing Effekt“ weiter verstärkt.

Prozessschritte Realisierung des Prozesses Alternative Realisierungsmöglichkeit
Einladung Eventmanager
Registrierung Manuelle Registrierung durch Nutzer (Webinterface)
Anmeldung Mitarbeiter scannt des QR Codes der Einladung und begrüßt die Teilnehmer „Pepper Roboter“ scannt des QR Codes der Einladung und begrüßt die Teilnehmer
Namenschild Automatisierter Druck und Übergabe durch Mitarbeiter Automatisierter Druck und Übergabe durch „Pepper-Roboter“
Nachträgliche Auswertung Automatisierter Abgleich der Datenbanken
Datenschutz Automatisierte Auswertung und Anonymisierung der Daten

 

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
Use Case 1 – Automatisierter Bestellvorgang https://innohub13.de/use-case-1-automatisierter-bestellvorgang/ Wed, 17 Oct 2018 13:14:45 +0000 https://innohub13.de/?p=2177

Use Case 1 – Automatisierter Bestellvorgang

In einer Fertigungsanlage des Testfeldes Cyberphysische Produktionssysteme werden Produkte aus verschiedenen Einzelteilen gefertigt. Wenn eines der benötigten Einzelteile nicht mehr verfügbar ist, muss eine Bestellung für die benötigten Teile ausgelöst werden. Diese Bestellung könnte händisch geschehen, wird in diesem Fall aber automatisiert durch die Vernetzung von Fertigungsstrecke (Siemens S7-1500) und Warenwirtschaftssystem in der Cloud realisiert. Alternativ können hier auch Daten von anderen Speicherprogrammierbaren Steuerungen ausgelesen und genutzt werden.

Sind alle Konditionen erfüllt (z.B. Bezahlung), wird im Lager des Testfeldes Logistik der Logistik-Prozess angestoßen. Ein Mitarbeiter könnte manuell die Auftragsdetails erfassen und an die Kommissionierungsabteilung weiterleiten. Hier druckt allerdings das Warenwirtschaftssystem automatisch ein Barcode-Etikett, welches eine Verbindung zu sämtlichen Bestellungsdetails erhält. Anstelle von Barcodes wäre hier auch die Nutzung von RFID Tags denkbar. Das vorbereitete Paket wird mit Hilfe eines „smarten Förderbandes“ an die Kommissionierungsabteilung weitergeleitet.

Normalerweise müsste nun ein Mitarbeiter eine Teileliste ausdrucken und manuell die benötigten Komponenten aus dem Lager suchen. Hier kann allerdings direkt der Barcode gescannt werden, was automatisch die Pick-by-Light Anlage steuert, welche die zu kommissionierenden Teile anzeigt. Alternativ können hier auch andere Pick-Verfahren eingesetzt werden, wie z.B. Pick-by-Voice oder mobile Pick-by-Light-Anlagen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das fertige Paket zur Qualitätssicherung weitergeleitet.

Auch hier ist normalerweise meist mindestens ein Mitarbeiter mit der Kontrolle der kommissionierten Ware beschäftigt. Im vernetzten Testbed wird dieser Prozess mit Hilfe von optischen Verfahren, die mit Systemen des Testfeldes Bildverarbeitung durchgeführt werden, der Inhalt geprüft, gespeichert und Meta-Daten der Bestellung werden generiert. Alternativ steht ein System der Firma Geutebrück zur Verfügung, welches ähnliche Funktionalitäten bietet. Sollte die Prüfung erfolgreich sein, wird das Paket automatisch zur Auslieferung weitergeleitet.

Die Auslieferung geschieht traditionell durch sog. KEP-Dienstleister, meist in Form von personengesteuerten LKW. In diesem Anwendungsfall kann das Paket mit Hilfe von fahrerlosen Transportsystemen (Weasel), welche die Zielkoordinaten direkt aus der Cloud erhalten, ausgeliefert werden. Alternativ kann auch ein selbstfahrender Truck des Testfeldes „Autonomes Fahren“ genutzt oder die traditionelle Auslieferung durch KEP-Dienstleister mit Hilfe von automatisierten Metadaten verbessert werden.

Da sämtliche Prozessschritte an die Cloud weitergeleitet werden, kann der aktuelle Prozessstatus jederzeit über ein Webinterface angesehen werden.

Zusammenfassung inkl. Alternativen:

Prozessschritte Realisierung des Prozesses Alternative Realisierungsmöglichkeit
Produktbestellung Automatisierte Bestellung durch Vernetzung von S7-1500 mit der Cloud Vernetzung der Cloud mit unterschiedlichen SPS
Bestellungsvorbereitung Automatisierter Label Druck durch Vernetzung des Warenwirtschaftssystems und des Druckers mit der Cloud Erstellung von RFID Tags
Kommissionierung Automatisierte Steuerung der Pick-by-Light Anlage durch Vernetzung der Anlage und des Barcodescanners mit der Cloud

Pick-by-Voice

Mobile Pick-by-Light Anlage

Nutzung von RFID Tags

Qualitätssicherung Automatisierte Vermessung durch Vernetzung der ix3D Box mit der Cloud Dokumentation mit Hilfe des Geutebrück Systems
Auslieferung der Bestellung Automatisierte Steuerung der FTS durch Vernetzung mit der Cloud Automatisierte Mitteilung der Koordinaten durch Vernetzung der autonomen Trucks mit der Cloud
Visualisierung des Prozessstatus Webinterface, welches Zugriff auf die Daten der Cloud hat

AR-Visualisierung in der MS HoloLens

VR Visualisierung

Android App

 

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
IoT Praxis – Vernetzung von Barcodescannen https://innohub13.de/iot-praxis-vernetzung-von-barcodescannen/ Wed, 17 Oct 2018 12:47:25 +0000 https://innohub13.de/?p=2172

IoT Praxis – Vernetzung von Barcodescannen

Hier kommt eine praktische Anleitung hin 😀

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
IoT Wissen – MQTT Grundlagen https://innohub13.de/iot-wissen-mqtt-1/ Wed, 17 Oct 2018 12:39:22 +0000 https://innohub13.de/?p=2168

Das Message Queue Telemetry Transport (kurz MQTT) Protokoll wird in diesem Projekt für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten genutzt. Der sowohl ISO- (ISO/IEC PRF 20922), als auch OASIS-Standard MQTT gilt mittlerweile als der de facto Standard des IoT und findet auch zunehmend Anwendung in industriellen Umgebungen. Das offene Nachrichtenprotokoll ist für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) konzipiert und hat einen kleinen Overhead, wodurch die Menge der transferierten Daten gering gehalten und das jeweilige Netzwerk nur wenig belastet wird. Diese ressourcenschonende Art der Kommunikation eignet sich bestens für die Kommunikation zwischen vielen Akteuren und ist daher prädestiniert für IoT-Szenarien, zu welchen auch der vorliegende Anwendungsfall – das vernetzte Testbed – zählt.

Die Übermittlung der Daten erfolgt eventbasiert über einen zentralen Broker. Eine MQTT-Nachricht besteht immer aus mindestens dem Topic und der Payload, dem eigentlichen Inhalt der Nachricht. Der Inhalt der Payload ist für den Broker irrelevant, denn alle Daten werden BASE64-codiert übertragen. Topics hingegen werden genutzt um die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Teilnehmern (Clients) zu organisieren und haben eine hierarchische Struktur (siehe Abbildung 1). Der Name der Topics ist prinzipiell frei wählbar. Andere Teilnehmer (Clients) können diese Topics abonnieren (subscribe) und empfangen jede Nachricht, die auf dem entsprechenden Topic veröffentlicht wird (publish), irrelevant von welchem Client diese stammt.

Ein Client kann entweder ein (oder mehrere) spezifische Topics abonnieren oder mit Hilfe von Wildcards ganze Teile der Hierarchie auf einmal abonnieren. Das Zeichen „+“ gilt dabei als Wildcard für eine einzelne Hierarchieebene und das Zeichen „#“, welches immer am Ende eines Topics stehen muss, gilt für alle folgenden Hierarchieebenen inkl. aller Unterebenen. Folgende Beispiele veranschaulichen die Funktionsweise der Wildcards in Topics des MQTT-Protokolls: Beispiele von HiveMQ.

Optionale Eigenschaften eines MQTT-Clients

Persistent Session

Wenn ein Client die Verbindung zum Server verliert, gewollt oder ungewollt, sind normalerweise alle abonnierten Topics verschwunden und müssen neu hinzugefügt werden. Dieses Verhalten wird „Clean Session“ bezeichnet. In bestimmten Anwendungsfällen kann es allerdings sehr mühsam sein, zuvor abonnierte Topics wieder hinzuzufügen, wenn es sich z. B. um eine Vielzahl von Sensoren an unterschiedlichen Standorten handelt. Für diese Fälle gibt es die Möglichkeit einer „Persistent Session“. Hier werden nicht nur die Topics eines Clients vom Server vorgehalten, sondern auch alle Nachrichten mit dem QoS Level 1 und 2, die den Client seit dem letzten Verbindungsabbruch nicht erreicht haben.

Last Will & Testament

MQTT-Clients ist es möglich, dem Broker beim Verbinden eine „Last Will & Testament“ (LWT) -Nachricht bekannt zu geben. Diese Nachricht wird gesendet, falls der Client die Verbindung zum Server ungewollt verliert. Dadurch lässt sich z. B. eine Übersicht über den Verbindungsstatus eines Clients realisieren

Optionale Eigenschaften einer MQTT Nachricht

Quality of Service

MQTT bietet für die Spezifizierung der Semantik des Nachrichtentransfers drei Level von Quality of Service (QoS) an. Dafür sind im Header der Nachricht zwei Bit reserviert, die bei jeder Nachricht das Level angeben. Die Bedeutung der unterschiedlichen Level ist wie folgt:

  • Level 0: Die Nachricht wird einmalig gesendet und anschließend verworfen. Damit ist nicht sichergestellt, dass diese ankommt.
  • Level 1: Es wird sichergestellt, dass die Nachricht mindestens einmal beim jedem Subscriber ankommt. Es kann aber vorkommen, dass die Nachricht mehrfach von einem Subscriber empfangen wird.
  • Level 2: Im höchsten Level der QoS wird sichergestellt, dass die Nachricht genau einmal von den Subscribern empfangen wird.

Je höher das Level der QoS, desto höher ist die benötigte Servicezeit des Brokers für die Nachrichtenverteilung. Die Verwendung des jeweiligen QoS-Levels hängt vom Einsatzfall ab und sollte nicht pauschal als Restriktion für alle vorgegeben werden.

Retained Messages

Nachrichten können vom sendenden Client als „Retained Message“ (aufbewahrte Nachrichten) markiert werden. Diese werden vom Broker zwischengespeichert und jeder Client, der das Topic mit der Retained Message abonniert, bekommt automatisch die letzte Nachricht mit einer Retained Kennzeichnung. Bei Temperaturdaten kann es beispielsweise sinnvoll sein Retained Messages zu aktivieren, damit ein neuer Subscriber nicht auf die nächste Änderung warten muss bis er den aktuellen Status empfängt, sondern sofort die letzte Meldung erhält.

Sicherheit

Da das MQTT Protokoll auf dem TCP/IP Stack basiert, besteht die Möglichkeit einer standardisierten Verschlüsselung auf Transportebene mit Hilfe von TLS/SSL. Um diese Art der Verschlüsselung zu nutzen, benötigt der MQTT Broker ein X509 Zertifikat, bevorzugt von einer offiziellen Zertifizierungsstelle signiert, um die spätere Verifizierung des Servers durch den Client zu erleichtern. Des Weiteren wird für die verschlüsselte Kommunikation ein separater Listener auf einem extra Port erstellt, standardmäßig ist dieser Port 8883. Nun können Clients, die die Möglichkeit der verschlüsselten Kommunikation via TLS/SSL unterstützen, über diesen Port verschlüsselt mit dem MQTT Broker Nachrichten austauschen.

Eine weitere Möglichkeit die Kommunikation mit dem MQTT Broker abzusichern besteht darin, durch einen Authentifizierungsmechanismus die Nutzer zu begrenzen. Das Protokoll verfügt dafür über Nutzernamen und Passwort Felder in der „CONNECT“ Nachricht. Der Abgleich des Nutzernamens mit dem Passwort erfolgt brokerseitig, eine Methodik dafür ist nicht standardisiert und muss vom Administrator händisch eingerichtet werden. Hierbei empfiehlt es sich ausdrücklich auf standardisierte, öffentlich zugängliche Sicherheitsmechanismen zurückzugreifen und keine eigenen Mechanismen zu programmieren!

Eine weitere Möglichkeit der brokerseitigen Absicherung der MQTT Kommunikation besteht in der Erstellung von Autorisierungskonzepten. Diese Autorisierung kann jede erdenkliche Form annehmen, z. B. nutzerspezifisch, nutzergruppenspezifisch oder zertifikatsbasierend. Die Implementierung der Logik liegt erneut vollkommen frei in der Hand der Administratoren.

Abschließend besteht noch die Möglichkeit der Nachrichtenverschlüsselung auf Applikationsebene. Diese ist abhängig von den jeweiligen Clients und kann unabhängig vom Broker von jedem Client eingesetzt werden.

Es ist hierbei, wie bei allen übrigen Sicherheitsmechanismen, zu beachten, dass jegliche Erhöhung der Sicherheit immer zu Performanceeinbußen führt. Es kann daher Sinn machen, bei besonders zeitkritischen Anwendungsfällen komplett auf Sicherheitsmechanismen zu verzichten um die Leistung des Gesamtsystems zu optimieren. Es empfiehlt sich in jedem Fall die Besonderheiten des jeweiligen Anwendungsfalles zu betrachten und die Sicherheitsanforderungen individuell zu bestimmen.

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
Allgemeine Vernetzungsarchitektur https://innohub13.de/allgemeine-vernetzungsarchitektur/ Wed, 17 Oct 2018 12:11:07 +0000 https://innohub13.de/?p=2160

Allgemeine Vernetzungsarchitektur

Da das Testbed Systeme und Technologien aus unterschiedlichen Bereichen integriert, bietet sich eine architektonische Orientierung am Internet-of-Things (IoT) an. Hier gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten, die jeweils spezielle Soft- und Hardwarestacks einsetzen. Die Entscheidung für entsprechende Stacks ist zwar anwendungsfallabhängig und kann nicht pauschal getätigt werden, aber die grundlegende Architektur ist meist gleich und kann auch im Kontext des Testbeds angewandt werden. Folgende Grafik veranschaulicht die Verknüpfung der einzelnen Bereiche:

Quelle: https://iot.eclipse.org/white-papers/iot-architectures/

Devices sind Sensoren bzw. Aktoren, die bestimmte Daten erheben bzw. Aktionen ausführen, wie beispielsweise ein Temperatursensor und eine Klimaanlage. Die Gateways steuern die Aktoren und lesen die Daten der Sensoren aus, speichern diese und leiten sie ggf. an die Cloud oder andere Aktoren weiter. Sollte z. B. der Temperatursensor eine Temperatur über 30° messen wird die Klimaanlage eingeschaltet und ein Logbucheintrag (Zeit, Temperatur, Klimaanlage an oder aus) darüber angelegt.

Die Cloud übernimmt mehrere Funktionen: hier werden die erzeugten Daten langfristig gespeichert, die unterschiedlichen Gateways, Sensoren und Aktoren verwaltet (Übersicht, Zugriffskontrolle etc.); und sie stellt eine universale Schnittstelle für weitere Services zur Verfügung. Zum Beispiel könnten hier alle Temperatursensoren und Klimaanlagen eines Gebäudes verwaltet werden und deren Logbucheinträge vorgehalten werden.

Die Applications sind unabhängige Systeme, die die erzeugten bzw. gespeicherten Daten nutzen, um Mehrwerte für entsprechende Nutzergruppen zu generieren. Diese variieren stark und können daher nicht generalisiert werden. Ein Beispiel dafür könnte eine „Klimamanagement App“ sein, welche einen Überblick über die aktuelle und historische Klimatisierung eines Gebäudes gibt sowie die gezielte Überwachung und Steuerung einzelner Klimaanlagen erlaubt.

Die gestrichelten Linien symbolisieren die Vernetzung zwischen den Systemen, welche auch stark variieren und je nach Anwendungsfall/Infrastruktur zu evaluieren sind. Zum Beispiel könnte in dem bisher beschriebenen Anwendungsfall die Übertragung zwischen Sensor und Gateway drahtlos über Bluetooth erfolgen. Das Gateway ist über ein TCP/IP-Netzwerk mit dem Internet verbunden, worüber die Cloud, welche sich in einem separaten Rechenzentrum befindet, erreichbar ist. Die App befindet sich auf dem Tablet der Hausverwaltung, welches über WLAN mit dem Internet und somit der Cloud verbunden ist.

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
Testfeld Bildverarbeitung https://innohub13.de/tf-bildverarbeitung/ Mon, 15 Oct 2018 13:15:24 +0000 https://innohub13.de/?p=2077

Das Testfeld Bildverarbeitung verfügt über eine umfangreiche technische Ausstattung für professionelle Anwendungen in der Bildverarbeitung und Videoanalyse. Mit den unterschiedlichen Anlagen lassen sich realitätsnahe Umgebungen und komplexe Szenarien simulieren und dabei mit verschiedenen Geräten analysieren. Die Entwicklung von Prototypen und professionellen Anwendungen wird durch die verschiedenen technischen Komponenten erheblich vereinfacht und verbessert.

Das Testfeld bietet eine große Auswahl an Hardware, mit der die Entwicklung von robusten Bildverarbeitungslösungen und Prototypen effizient und innovativ gestaltet werden kann. Zur Simulationsumgebung gehören die Erzeugung unterschiedlicher Lichtverhältnisse, komplexe Anordnung von Kamerasystemen sowie das Aufzeichnen und Auswerten von Versuchsergebnissen. Darüber hinaus können mit Hilfe eines 3D-Druck- und Laserschneidesystems Prototypen und Objekte für eigene Simulationen, beispielsweise Objekterkennung, erstellt werden. Weitere Spezialkomponenten im Labor sind Hochgeschwindigkeits- und Wärmebildkameras, die mittels ihrer vorteilhaften Eigenschaften sehr sichere und eindeutige Ergebnisse liefern und dadurch auch als Kontrollwerkzeuge für Bildverarbeitungslösungen dienen können, die mit handelsüblichen Kameras arbeiten. Die Geräte zum Erstellen von Modellprototypen und die vielfältigen Möglichkeiten der visuellen Erfassung mittels unterschiedlicher Kameratypen bietet einen On-the-Fly Ansatz, der das Erstellen prototypischer Resultate erheblich beschleunigt. Zur Präsentation von Ergebnissen sowie für den Bereich e-Learning gehören Präsentationstechniken wie multimediale Eingabegeräte, Tablet-PCs und Datenbrillen zur Ausstattung des Labors.

Das Testfeld Bildverarbeitung dient nicht nur Verbesserung der Forschungsaktivitäten an der TH Wildau, sondern bietet auch ansässigen Unternehmen die Möglichkeit innovative Lösungen in der Bild- und Videoverarbeitung in Kooperationsprojekten zu entwickeln und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Markt zu erlangen. Durch den großen Umfang an professioneller Technik ist das Testfeld Bildverarbeitung sowohl für KMU, als auch für größere Unternehmen die ideale Anlaufstelle zur Realisierung anspruchsvoller Lösungen. Der On-the-Fly Ansatz für die Fertigung von Prototypen, bringt einen sehr hohen Mehrwert in der Forschung, Lehre, zu Demonstrationszecken, im Wissenstransfer und insbesondere im Entrepreneurship. Gründerteams können mit den Werkzeugen zum Prototypenbau sehr leicht eigene Gegenstände erzeugen und somit ihre Produktidee im realweltlichen Kontext testen. Insbesondere lassen sich damit professionelle Prototypen entwickeln, die ein wichtiger Beitrag zur Demonstration einer Geschäftsidee sind, um so Interessenten, Kunden als auch Investoren zu überzeugen. Die Vernetzung der Test- und Simulationsanlage erfolgt innerhalb des Hochschulnetzes der TH Wildau und ist so auch für externe Unternehmen über das Internet erreichbar.

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
Testfeld Cyberphysische Produktionssysteme https://innohub13.de/tf-cpps/ Mon, 15 Oct 2018 13:08:10 +0000 https://innohub13.de/?p=2070

Testfeld Cyberphysische Produktionssysteme

Die industrielle Produktion befindet sich in einem immanenten Wandel. Dieser als vierte industrielle Revolution vor fünf Jahren ausgerufene Prozess wird das Bild der industriellen Herstellung drastisch verändern und ebenso ein Überdenken der Einbettung des Menschen als Akteur im Prozess erfordern.

Ziel des Testfeldes Cyberphysische Produktionssysteme ist es, in diesem Umfeld Lösungen zu erarbeiten, die den Prozess des Wandels in der Industrie durch sensorische und aktorische Elemente (Entitäten) und deren Interaktion unterstützen helfen. Intelligente Produktionsketten werden das Bild zukünftiger Fabriksysteme prägen. Es wird also Wesen und Zweck des Vorhabens sein, eine Klärung derartige cyberphysischer Produktionssysteme (CPPS) und Fabrikorganisationen zu definieren und hierbei insbesondere die Rolle der Produktivfaktoren zu prüfen. Hierbei stellt der Mensch als bisheriger übergeordneter Entscheider, Ideengeber und Bediener das wesentliche Kriterium zur Beschreibung eines zukünftigen Wertschöpfungsprozesses dar. Durch die Neustrukturierung von automatisierter und menschlicher Arbeit muss das Zusammenspiel Fabrik/Mensch/Maschine sowohl räumlich auch als zeitlich neu optimiert werden.

Dazu stellt das Testfeld vielfältige Hard- und Softwarekomponenten zur Verfügung, angefangen bei PC Technik mit modernster Software, Speicherprogrammierbare Steuerungen unterschiedlicher Hersteller und deren Interaktionssoftware, eine Cyberphysische Testanlage inklusive Produktionsleitsystem, ein Energiemanagementsystem u.v.m.

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>
Testfeld Intralogistik https://innohub13.de/tf-intralogistik/ Mon, 15 Oct 2018 12:45:23 +0000 https://innohub13.de/?p=2059

Das Intralogistiklabor bietet eine umfassende praxisnahe Umgebung, in der Studierende an neuester Industrietechnik erste Erfahrungen sammeln können und vielfältige Möglichkeiten bekommen, Vor- und Nachteile, sowie Einsatzszenarien der verschiedenen Anlagen zu testen. Zudem bietet es für Firmen, insbesondere für KMU aus der Region, eine einzigartige Umgebung um sich über Neuentwicklungen zu informieren und diese in der Praxis zu testen.

Im folgenden Abschnitt wird eine Übersicht über die verfügbare Infrastruktur für den Teilbereich Logistik gegeben. Die Geräte werden dabei für eine bessere Übersichtlichkeit in verschiedene Kategorien eingeteilt.

Optische Systeme
  • Videosystem der Firma Geutebrück: Das System bietet verschiedene Möglichkeiten der Bildaufnahme und Analyse. Die Aufnahmen werden von IP-Kameras durchgeführt und von verschiedenen Geräten, wie z.B. Barcode Scannern, ausgelöst.
  • Datenbrillen von verschiedenen Herstellern: Augmented Reality Systeme zur Unterstützung mit Echtzeitinformationen in verschiedenen logistischen Prozessen wie zum Beispiel das Kommissionieren.
  • VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive: Nutzung von Virtueller Realität um verschiedene Arbeitsumgebungen zu simulieren und darin unter anderem Arbeitsabläufe zu testen und üben.
Datenerfassung
  • Radio Frequency Identification: Es werden hier sowohl mobile, als auch stationäre Lesegeräte aus den Frequenzbereichen Low Frequency, High Frequency und Ultra High Frequency genutzt. Es werden zu den Lesegeräten auch unterschiedliche Ausprägungen von Transpondern verwendet. Die Einsatzgebiete reichen dabei von Smartlabeln für Verpackungen aus Karton oder Papier bis hin zu speziell entwickelten Transpondern für Industrieumgebungen mit festen Einhausungen, die zusätzlich auch an Metall verwendet werden können.
  • Barcode Scanner: Auch bei den Barcode Scannern werden sowohl komplett stationäre, als auch mobile Geräte verwendet. Die Scanner sind in der Lage verschiedene 1D und 2D Codes zu erfassen
  • Mobile Datenerfassungsgeräte: Diese Geräte sind in der Lage sowohl Barcodes über größere Entfernungen sowie RFID Transponder im UHF Bereich zu erfassen. Sie verfügen über ein eigenes mobiles Betriebssystem und sind in der Lage Daten per WLAN zu übertragen.
Biometrie
  • Elektronische Signatur: Für die Nutzung einer elektronischen Signatur werden spezielle Unterschriftenpads verwendet. Eine Variante nimmt nur die Unterschrift auf und fügt Sie in ein elektronisches Dokument ein, die zweite Variante verfügt über einen Bildschirm, womit man direkt an der entsprechenden Stelle im elektronischen Dokument eine Unterschrift vornehmen kann. Genutzt wird dies unter anderem für eine papierlose Lieferkette.
  • Handvenenscanner: Um Sicherheit für verschiedene Prozesse abzubilden, werden bei diesem System die Handflächen gescannt und ein Bild der Venen erstellt und gespeichert. Damit können Benutzer eindeutig erkannt werden.
Fördertechnik
  • Bandförderer: einfaches Fördersystem zur Beförderung von Gütern entlang der Förderstrecke
  • Spiralförderer: Dieses System wird eingesetzt um Güter zwischen verschiedenen Ebenen zu transportieren. Wie der Name es sagt, bildet es einen spiralförmigen Turm und kann sowohl aufwärts, wie auch abwärts fördern.
  • Intelligentes modulares Fördersystem: Um beim Inhouse-Transport von Waren und Gütern eine hohe Flexibilität zu erreichen wird dieses System eingesetzt. Jedes einzelne der Module besitzt eine eigene Logik. Nach dem Aufbau erkennt der Steuerrechner automatisch das erstellte Layout und die Erstellung von Routen kann über ein Webinterface vorgenommen werden.
  • Automatische Kleinteilelager: Das automatische Kleinteilelager kann Lagerboxen an einer Stelle aufnehmen und dann z.B. über die Angabe von Koordinaten an entsprechende Lageplätze verbringen. Dafür stehen zwei Regalteile zur Verfügung. Ausgelagert werden kann entweder in die direkt angeschlossene Kommissionieranlage oder auf die Fördertechnik.
  • Selbstfahrende Fahrzeuge der Firma SSI Schäfer: Das Weasel System orientiert sich an optischen Leitlinien auf dem Boden und an RFID Wegmarken. Zusätzlich werden Routeninformationen über einen Flottencontroller zur Verfügung gestellt. Durch Sensoren die die Umgebung abtasten, sind diese Fahrzeuge auch in den Bereichen einsetzbar, in denen Personen arbeiten. Ein Fahrzeug ist in der Lage bis zu 35kg zu transportieren.
Ortungssysteme
  • Real Time Location System der Firma Nanotron: Dieses System basiert auf der Nutzung spezielle Signale. Diese Signale werden von kleinen Funktranspondern ausgesendet und von den Antennen, die mit Netzwerktechnik mit dem Server kommunizieren weitergeleitet. Der Server errechnet daraus dann die Position innerhalb eines bestimmten Bereiches
  • RTLS der Firma Sinfosy: Dieses System nutzt frei verfügbare Komponenten. Es werden Bluetooth Beacons für die Signalerzeugung und Ortung genutzt. Die Signale werden mit handelsüblichen Smartphones an den Server geleitet, der die Berechnung vornimmt. Diese Information kann dann über mobile Geräte, wie z.B. Smartphones oder Tablets abgerufen werden.
  • RFID Raster im Hallenboden: Es wurden bei der Errichtung des Praxislabors über 400 RFID Transponder aus zwei Frequenzen in einem Raster in den Boden der Halle verbracht. Darüber lassen sich ebenfalls Anwendungen im Tracking und Tracing realisieren.
Sensorik
  • RFID Sensorkit: Hier sind verschiedene Sensoren z.B. für die Erfassung der Temperatur oder auch von Erschütterungen kombiniert. Die Daten aus diesen Lassen sich mittels RFID auslesen.
  • Smartphones: aktuelle Smartphones bieten viele verschiedene Sensoren deren Daten man auslesen kann. Ein Beispiel sind unter anderem Beschleunigungssensoren.
  • Lego Mindstorms: Die kleinen programmierbaren Systeme von Lego haben ebenfalls verschiedene Sensoren, die angesteuert und ausgelesen werden können.
Picking Systeme
  • Kommissionieranlage: Das Praxislabor Logistik verfügt über eine Standardkommissionieranlage mit 36 Plätzen.
  • Pick by Light: Die Kommissionieranlage kann mit einer Pick by Light Lösung der Firma Wibond betrieben werden. Hierbei werden je nach Auftrag und Kommissionierer die Auftragsinformationen mithilfe von LED anzeigen sichtbar gemacht.
  • Pick by Voice: Zusätzlich lässt sich der Pickvorgang an der Kommissionieranlage auch mittels Stimme durchführen. Dazu werden entweder Headsets oder Westen verwendet, die die Auftragsinformationen per Ton ausgeben und die Quittierung per Sprache über ein Mikrofon zurückspielen.
  • Pick by Light mobil: Zusätzlich zur stationären Pick by Light Anlage gibt es die Möglichkeit funkbasierte Pickfaces zu nutzen. Diese werden über einen Accesspoint verbunden und können z.B. mit Magneten sehr schnell und einfach befestigt oder auch abgenommen werden.
Elektronische Messverfahren
  • Spektrumanalyzer: Es gibt mehrere Spektrumanalyzer die unter anderem für die Auswertung von RFID Kommunikationen bis auf Bitebene verwendet werden können.
  • Messplatz Resonanzfrequenz: spezielle Entwickelt Teststellung um die Resonanzfrequenz von RFID Transpondern im High Frequency Bereich zu ermitteln.
  • Teststellung nach VDI 4478-1 / ISO 18046-4: selbstentwickelter und erstellter Aufbau zum Testen von RFID Gates. Hierbei werden nach den Prüfverfahren aus den Richtlinien Qualitätsparameter von Gates ermittelt.

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

]]>