Use Cases | innohub13.de https://innohub13.de innohub13.de Thu, 11 Jun 2020 12:28:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.9 https://innohub13.de/wp-content/uploads/2018/05/cropped-Website-Icon-2-32x32.png Use Cases | innohub13.de https://innohub13.de 32 32 Use Case 2 – Automatisierung einer Veranstaltungsanmeldung https://innohub13.de/use-case-2-automatisierung-einer-veranstaltungsanmeldung/ Fri, 19 Oct 2018 08:09:06 +0000 https://innohub13.de/?p=2220

Use Case 2 – Automatisierung einer Veranstaltungsanmeldung

Die Organisation von Veranstaltungen ist für viele unterschiedliche Organisationen relevant, u.a. auch für die TH Wildau. Dieser Prozess bietet vielfältige Realisierungsmöglichkeiten, von händisch bis voll automatisiert. Eine effiziente Realisierung des Prozesses verbessert nicht nur die Arbeit der Angestellten, sondern steigert auch die Zufriedenheit der Teilnehmer. Im Testbed des Innovation Hub 13 wurde ein solcher Prozess innerhalb kurzer Zeit digitalisiert und automatisiert, was die Vorteile eines modularen und flexiblen Testbeds darstellt.

Der Prozess beginnt mit der Vorbereitung der Veranstaltung und der Einladung der Teilnehmer. Dies wurde anfangs manuell als Briefversand realisiert, konnte aber in den letzten Jahren durch den Einsatz des „Astendo Eventmanager“ wesentlich vereinfacht werden. Dieses System automatisiert die Einladung, organisiert die Zusagen, stellt entsprechende Namensschildervorlagen zur Verfügung und bietet unterschiedliche Nachbearbeitungsfunktionen.

Für die eigentliche Anmeldung am Tag der Veranstaltung wurden meist Mitarbeiter benötigt, die die Begrüßung der Gäste übernehmen, das Einschreiben auf der Teilnehmerliste überwachen und das entsprechende Namensschild an die Teilnehmer aushändigen. Dieser Teil kann nun durch die Vernetzung im Testbed automatisiert werden. Der Mitarbeiter muss nun nur noch den QR Code der Einladung des Teilnehmers scannen, was sowohl die Anwesenheit in einer Datenbank dokumentiert, als auch das entsprechende Namensschild „on demand“ druckt.

Für die Nachbereitung im Anschluss an die Veranstaltung mussten stets die Teilnehmerlisten händisch in das entsprechende System eingepflegt und anonymisiert werden. Auch dieser Prozess kann hochgradig automatisiert durch Datenbanksynchronisation ablaufen. Dabei werden insbesondere die datenschutzrechtlichen Ansprüche an diese Art der Daten beachtet, da eine Anonymisierung vollautomatisch passieren kann und die Daten zu keinem Zeitpunkt von anderen Personen eingesehen werden müssen. Im Vergleich zu den öffentlich ausliegenden Teilnehmerlisten der meisten Veranstaltungen ist dies ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

Für eine noch weiterreichende Form der Digitalisierung kann der menschliche Mitarbeiter komplett ersetzt werden. Dafür steht an der TH Wildau ein „Pepper-Roboter“ zur Verfügung. Dieser kann die Begrüßung, das Scannen des QR Codes, den Druck des Namensschildes und die Datenverarbeitung komplett übernehmen, was die Effizienz des Prozesses sowie den „Marketing Effekt“ weiter verstärkt.

Prozessschritte Realisierung des Prozesses Alternative Realisierungsmöglichkeit
Einladung Eventmanager
Registrierung Manuelle Registrierung durch Nutzer (Webinterface)
Anmeldung Mitarbeiter scannt des QR Codes der Einladung und begrüßt die Teilnehmer „Pepper Roboter“ scannt des QR Codes der Einladung und begrüßt die Teilnehmer
Namenschild Automatisierter Druck und Übergabe durch Mitarbeiter Automatisierter Druck und Übergabe durch „Pepper-Roboter“
Nachträgliche Auswertung Automatisierter Abgleich der Datenbanken
Datenschutz Automatisierte Auswertung und Anonymisierung der Daten

 

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Technische Hochschule Wildau

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15745 Wildau

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Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

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→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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Use Case 1 – Automatisierter Bestellvorgang https://innohub13.de/use-case-1-automatisierter-bestellvorgang/ Wed, 17 Oct 2018 13:14:45 +0000 https://innohub13.de/?p=2177

Use Case 1 – Automatisierter Bestellvorgang

In einer Fertigungsanlage des Testfeldes Cyberphysische Produktionssysteme werden Produkte aus verschiedenen Einzelteilen gefertigt. Wenn eines der benötigten Einzelteile nicht mehr verfügbar ist, muss eine Bestellung für die benötigten Teile ausgelöst werden. Diese Bestellung könnte händisch geschehen, wird in diesem Fall aber automatisiert durch die Vernetzung von Fertigungsstrecke (Siemens S7-1500) und Warenwirtschaftssystem in der Cloud realisiert. Alternativ können hier auch Daten von anderen Speicherprogrammierbaren Steuerungen ausgelesen und genutzt werden.

Sind alle Konditionen erfüllt (z.B. Bezahlung), wird im Lager des Testfeldes Logistik der Logistik-Prozess angestoßen. Ein Mitarbeiter könnte manuell die Auftragsdetails erfassen und an die Kommissionierungsabteilung weiterleiten. Hier druckt allerdings das Warenwirtschaftssystem automatisch ein Barcode-Etikett, welches eine Verbindung zu sämtlichen Bestellungsdetails erhält. Anstelle von Barcodes wäre hier auch die Nutzung von RFID Tags denkbar. Das vorbereitete Paket wird mit Hilfe eines „smarten Förderbandes“ an die Kommissionierungsabteilung weitergeleitet.

Normalerweise müsste nun ein Mitarbeiter eine Teileliste ausdrucken und manuell die benötigten Komponenten aus dem Lager suchen. Hier kann allerdings direkt der Barcode gescannt werden, was automatisch die Pick-by-Light Anlage steuert, welche die zu kommissionierenden Teile anzeigt. Alternativ können hier auch andere Pick-Verfahren eingesetzt werden, wie z.B. Pick-by-Voice oder mobile Pick-by-Light-Anlagen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das fertige Paket zur Qualitätssicherung weitergeleitet.

Auch hier ist normalerweise meist mindestens ein Mitarbeiter mit der Kontrolle der kommissionierten Ware beschäftigt. Im vernetzten Testbed wird dieser Prozess mit Hilfe von optischen Verfahren, die mit Systemen des Testfeldes Bildverarbeitung durchgeführt werden, der Inhalt geprüft, gespeichert und Meta-Daten der Bestellung werden generiert. Alternativ steht ein System der Firma Geutebrück zur Verfügung, welches ähnliche Funktionalitäten bietet. Sollte die Prüfung erfolgreich sein, wird das Paket automatisch zur Auslieferung weitergeleitet.

Die Auslieferung geschieht traditionell durch sog. KEP-Dienstleister, meist in Form von personengesteuerten LKW. In diesem Anwendungsfall kann das Paket mit Hilfe von fahrerlosen Transportsystemen (Weasel), welche die Zielkoordinaten direkt aus der Cloud erhalten, ausgeliefert werden. Alternativ kann auch ein selbstfahrender Truck des Testfeldes „Autonomes Fahren“ genutzt oder die traditionelle Auslieferung durch KEP-Dienstleister mit Hilfe von automatisierten Metadaten verbessert werden.

Da sämtliche Prozessschritte an die Cloud weitergeleitet werden, kann der aktuelle Prozessstatus jederzeit über ein Webinterface angesehen werden.

Zusammenfassung inkl. Alternativen:

Prozessschritte Realisierung des Prozesses Alternative Realisierungsmöglichkeit
Produktbestellung Automatisierte Bestellung durch Vernetzung von S7-1500 mit der Cloud Vernetzung der Cloud mit unterschiedlichen SPS
Bestellungsvorbereitung Automatisierter Label Druck durch Vernetzung des Warenwirtschaftssystems und des Druckers mit der Cloud Erstellung von RFID Tags
Kommissionierung Automatisierte Steuerung der Pick-by-Light Anlage durch Vernetzung der Anlage und des Barcodescanners mit der Cloud

Pick-by-Voice

Mobile Pick-by-Light Anlage

Nutzung von RFID Tags

Qualitätssicherung Automatisierte Vermessung durch Vernetzung der ix3D Box mit der Cloud Dokumentation mit Hilfe des Geutebrück Systems
Auslieferung der Bestellung Automatisierte Steuerung der FTS durch Vernetzung mit der Cloud Automatisierte Mitteilung der Koordinaten durch Vernetzung der autonomen Trucks mit der Cloud
Visualisierung des Prozessstatus Webinterface, welches Zugriff auf die Daten der Cloud hat

AR-Visualisierung in der MS HoloLens

VR Visualisierung

Android App

 

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Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

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03046 Cottbus

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Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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