Wir sind für Sie da:
Unsere digitalen Angebote helfen Ihnen durch die Krise

von | Aug 25, 2020

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Ganze Unternehmen und Institutionen arbeiten im Homeoffice. Workshops, Konferenzen und Messen wurden reihenweise abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Physische Distanz bestimmt plötzlich unser Leben. Doch was macht das mit dem Wissens- und Technologietransfer? Wir haben uns gefragt: Wie schaffen wir es, auch in der Corona-Krise für die Unternehmen in der Region da zu sein, sie bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Netzwerk zu bieten? Geht das auch online? Wir finden: Ja! In diesem Artikel stellen wir Ihnen unsere digitalen Angebote vor, die nicht nur in der jetzigen Zeit einen echten Mehrwert bieten.

Die Transferscouts übernehmen beim Innovation Hub 13 die Schlüsselrolle, wenn es darum geht, den Wissens- und Technologietransfer in der Region entlang der A13 voranzubringen. Sie vermitteln zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: Welche neuen Technologien werden an Forschungseinrichtungen entwickelt? Welche Bedarfe haben regionale Unternehmen? Unsere Transferscouts kennen die Antworten. Sie gehen aktiv auf Unternehmen zu und vernetzen sie mit den Forscher:innen in den Hochschulen. Doch die Entwicklungen der letzten Zeit haben dazu geführt, dass der persönliche Austausch vor Ort bedingt durch Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln nur noch eingeschränkt oder gar nicht stattfindet.

Daria Morcinczyk-Meier, Transferscout Digitale Integration, mit Mund-Nasen-Schutz und voller Motivation — auch während der Pandemie für Sie da! Foto: Alexander Rentsch

Um auch weiterhin die Interaktion zwischen den verschiedenen Akteur:innen zu ermöglichen, hat der Innovation Hub 13 eine Reihe von digitalen Angeboten ins Leben gerufen. Diese können den persönlichen Kontakt vielleicht nicht vollständig ersetzen, sind Ihnen aber hoffentlich dennoch eine hilfreiche Orientierung in dieser ungewöhnlichen Zeit. Auf unserer neu gestalteten Webseite als zentraler Anlaufstelle haben Sie Zugriff auf zahlreiche nützliche Informationen und Kontaktangebote, Termine rund um digitale Veranstaltungs- und Netzwerkformate sowie unsere neuen Online-Angebote.

Neues InnoRadar erleichtert Zugang zu Forschungsergebnissen

Unsere Forscher:innen setzen sich tagtäglich mit aktuellen Top-Themen auseinander. Sie entwickeln einen Pool von unzähligen innovativen Ideen und Technologien – aus dem Sie schöpfen können.

„Viele Unternehmen wissen gar nicht, welche Lösungen es vielleicht schon gibt. Oder sie suchen nach passenden Lösungen und stehen dann einem wahren Dickicht an Informationen gegenüber. Genau hier setzt unser neues InnoRadar an.“

Marco Lubosch, Transferscout für Leichtbau

„Viele Unternehmen wissen gar nicht, welche Lösungen es vielleicht schon gibt. Oder sie suchen nach passenden Lösungen und stehen dann einem wahren Dickicht an Informationen gegenüber. Genau hier setzt unser neues InnoRadar an.“

Marco Lubosch, Transferscout für Leichtbau

Das InnoRadar bündelt mehr als 50 Forschungsergebnisse aus den Bereichen „Digitale Integration“, „Leichtbau“ und „Life Sciences“ in einer praktischen, leicht zugänglichen Übersicht. Die von den Transferscouts erarbeiteten Transfersteckbriefe lassen sich schnell nach Interessensgebieten sowie den dazugehörigen Ansprechpartner:innen filtern. So sind alle Prototypen, Technologien, Methoden und Algorithmen von Forschenden der TH Wildau, der BTU Cottbus-Senftenberg und des Forschungsbereichs PYCO des Fraunhofer IAP schnell und einfach abrufbar.

Erleben Sie unsere Labore in 360 Grad


Werfen Sie einen Blick ins Technikum Luftfahrttechnik. Weitere Laborrundgänge finden Sie auf unserer Webseite.

Vor-Ort-Termine sind in Zeiten der Pandemie aufgrund von geltenden Abstandsregeln eine Herausforderung oder schlichtweg unmöglich. Auch die Besichtigungen von Laboren und Forschungsstätten, zum Beispiel im Rahmen von Kooperationsanbahnungen, gestalten sich schwierig. Auf der Suche nach Alternativen kamen wir zu dem Schluss: Wenn Sie nicht zu unseren Laboren kommen können, kommen die Labore eben zu Ihnen – als virtuelle Rundgänge. Allen Interessierten bieten wir daher seit Kurzem die Möglichkeit, sich ganz einfach online, aus dem Homeoffice oder von überall sonst, ein Bild unserer technischen Infrastrukturen zu machen – via Computer, Smartphone oder VR-Brille. Auf alle virtuellen Besucher:innen warten außerdem viele spannende Fakten aus der Forschung: Erkunden Sie beispielsweise eines der Labore, in dem an neuesten Technologien in der bemannten und unbemannten Luftfahrt geforscht wird. Bisher laden sechs Labore und Werkstätten zum Entdecken ein, das Angebot wird ausgebaut.

Wenn aus Veranstaltungen plötzlich Videokonferenzen werden

Die Corona-Krise stellt nicht nur unseren Arbeitsalltag auf den Kopf, auch die Teilnahme an Konferenzen und Workshops sowie das Netzwerken mit anderen wird sichtlich erschwert. Gleichzeitig stehen Organisator:innen von Veranstaltungen vor einer Fülle von Herausforderungen. So auch der Innovation Hub 13. Wir haben uns gefragt: Wie können der persönliche Austausch und das Netzwerken digital angeregt und erlebbar werden? Kann ein reines Online-Format überhaupt das erfolgreiche Vernetzen der Teilnehmenden fördern? Höchste Zeit, es auszuprobieren!

„Wir haben schon früh erkannt, dass digitale Angebote für unsere Zielgruppe spannend sind. Corona war dann nur noch das Zünglein an der Waage, um auch unsere Veranstaltungsformate zu digitalisieren.“

Dr.-Ing. Franziska König, Projektkoordinatorin

„Wir haben schon früh erkannt, dass digitale Angebote für unsere Zielgruppe spannend sind. Corona war dann nur noch das Zünglein an der Waage, um auch unsere Veranstaltungsformate zu digitalisieren.“

Dr.-Ing. Franziska König, Projektkoordinatorin

InnoMix erstmals digital

Den Anfang unserer digitalen Veranstaltungen machte das Netzwerkformat InnoMix. Es fand am 10. Juni 2020 zum ersten Mal online statt. Die kurzfristige Planänderung tat dem Interesse aber keinen Abbruch: Der Einladung zum Auftakt-Webinar zum Thema „Vernetzte Gesundheitsversorgung“ folgten gleich 55 Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kliniken. Kurzerhand wurde im Vorfeld der Veranstaltung an der Umsetzung eines virtuellen Marktplatzes gearbeitet, um den Austausch unter den Teilnehmenden zu stärken. Diese digitale Pinnwand fungiert hierbei als Treff- und Ausgangspunkt für weiterführende Kooperationen. Die Akteur:innen können dabei selbst aktiv werden und ihre möglichen Projektideen und Kooperationsangebote online teilen. Außerdem bietet der Marktplatz einen Überblick über die Profile der Akteur:innen sowie passende Fördermöglichkeiten zu ihren Projektvorhaben. 

Digitale Veranstaltungen bieten viele Vorteile

Der Vortragsabend am 6. Juli aus der Themenreihe „Künstliche Intelligenz → verständlich“ wechselte aufgrund der Corona-Pandemie ebenfalls auf ein Online-Format. Und auch hier zeigte sich: Digitale Veranstaltungen bieten gegenüber ortsgebundenen Konferenzen tatsächlich einige Vorteile. Mit rund 70 Teilnehmenden erreichte die letzte Ausgabe der Reihe „KI → verständlich“ mehr Interessierte als je zuvor – und das bundesweit, beispielsweise aus Köln, Frankfurt, Dresden oder Rostock.

„Natürlich sind digitale Veranstaltungen nicht das Gleiche, als wenn wir alle Teilnehmenden um einen Tisch versammeln. Aber wir haben festgestellt, dass mit den digitalen Formaten mehr Menschen für eine Teilnahme zu gewinnen sind. Vielleicht liegt es an der fehlenden Anfahrt – Brandenburg ist eben ein Flächenland.“

Daria Morcinczyk-Meier, Transferscout für Digitale Integration

„Natürlich sind digitale Veranstaltungen nicht das Gleiche, als wenn wir alle Teilnehmenden um einen Tisch versammeln. Aber wir haben festgestellt, dass mit den digitalen Formaten mehr Menschen für eine Teilnahme zu gewinnen sind. Vielleicht liegt es an der fehlenden Anfahrt – Brandenburg ist eben ein Flächenland.“

Daria Morcinczyk-Meier, Transferscout für Digitale Integration

Die fehlende Anfahrt ist einer der wesentlichen Vorteile von digitalen Veranstaltungen. Dadurch entfallen neben den Reisekosten auch der Verlust von wertvoller Arbeits- und Freizeit – trotz Kontaktbeschränkungen war eine Veranstaltungsteilnahme noch nie so einfach und unkompliziert. Nicht zuletzt profitiert davon auch die Umwelt. Ein weiterer Pluspunkt: Wird die Veranstaltung aufgezeichnet, ist das Wissen langfristig abrufbar.

Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Lösungen

Bei der Vielzahl an Vorteilen stellt sich die Frage: Können digitale Veranstaltungen nicht auch mehr sein als nur eine Antwort auf die Corona-Pandemie? Wenn wir es schaffen, bloße Vorträge und PowerPoint-Folien durch gleichwertige Angebote zur Interaktion und Vernetzung zu ersetzen, besteht eine echte Chance, dass sich Online-Konferenzen auch langfristig durchsetzen können.

„Die positive Resonanz der Teilnehmenden bestärkt uns darin, auch in Zukunft neben den physischen Netzwerktreffen vor Ort virtuelle Treffen anzubieten.“

Dr. Carsten Hille, Transferscout für Life Sciences

„Die positive Resonanz der Teilnehmenden bestärkt uns darin, auch in Zukunft neben den physischen Netzwerktreffen vor Ort virtuelle Treffen anzubieten.“

Dr. Carsten Hille, Transferscout für Life Sciences

Unsere bisherigen digitalen Veranstaltungen waren ein erster Schritt. Um unsere nächsten Online-Konferenzen noch interaktiver zu gestalten, sind kreative Lösungen gefragt: Denkbar sind neben einem Online-Marktplatz auch „Breakout Sessions“ zur Diskussion in kleineren Gruppen, virtuelle Kaffeetische zum Netzwerken oder Speeddating-Elemente zum schnellen Kennenlernen von potenziellen Kooperationspartner:innen. Auch im Bereich der Virtual Reality liegen viele Chancen, kommt sie einem realen Erlebnis bisher sicher am nächsten. 

Die nächste digitale Veranstaltung steht bereits in den Startlöchern: Am 17. September 2020 findet das Netzwerkformat InnoMix zum Thema “Künstliche Intelligenz in der Anwendung“ statt. Weitere digitale Formate zum virtuellen Austausch sind in Planung.

Gemeinsam die Herausforderungen meistern 

Sie sehen: Wir arbeiten für Sie daran, den Wissens- und Technologietransfer in der Region während dieser ungewöhnlichen Zeit am Laufen zu halten. Und auch darüber hinaus planen wir bereits weitere digitale Angebote, die die Interaktion zwischen Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft fördern und die Kooperationsanbahnung weiter erleichtern sollen. Denn auch wenn nach und nach wieder kleinere und größere Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden und sich der Arbeitsalltag schrittweise zu normalisieren scheint – der derzeitige Ausnahmezustand wird vermutlich noch eine Weile anhalten und lange nachhallen. Wie sich dies langfristig auf das Geschäftsleben, die Anbahnung von Kooperationen und die so wichtige Vernetzung auswirkt, bleibt abzuwarten. Wir alle begegnen einer solchen globalen Situation zum ersten Mal. Sicher ist nur eines: Wir müssen die Art, wie wir ins Gespräch kommen und interagieren, neu denken.

Der wichtigste Schritt liegt nun bei Ihnen: Nutzen Sie unsere digitalen Angebote. Nehmen Sie Kontakt zu unseren Transferscouts auf, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen. Sprechen Sie uns an. Wir sind für Sie da!

Mehr aus dem Innovation Hub 13:

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 

Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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