Am 31. Januar 2019 fand die Auftaktveranstaltung des neuen Wachstumskerns PRÆMED.BIO an der BTU Cottbus-Senftenberg statt. Die Bündnispartner aus den drei Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen luden ein, um das Vorhaben entlang der Wertschöpfungskette von maßgeschneiderter Krebstherapie vorzustellen. Diese basiert auf einer personalisierten Diagnostik. Das Team wird sich hierbei auf Kopf-, Hals- und Rektumkarzinome fokussieren, zu denen verschiedene Biomarker validiert werden sollen. Probenmaterial soll in Hinsicht auf diese Biomarker mittels digitaler Fluoreszenz in einem zu realisierenden modularen und vollautomatischen Analysesystem, dem sogenannten PRÆMED.BIO-Scan, ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden schließlich in eine optimale und effizientere Therapie von Tumorpatienten münden.

Den Mittelpunkt des Bündnisses stellt nicht nur geografisch das Innovationszentrum Senftenberg dar. Hier bündeln sich die Kompetenzen durch die Einrichtung eines gemeinsamen Applikationslabors. Die Vision ist die Ansiedlung weiterer Unternehmen und die Entstehung hochqualifizierter Arbeitsplätze und Ausgründungen.

Der Einladung zur Auftaktveranstaltung folgten Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und Multiplikatoren aus der Region. Auch der Innovation Hub 13 war vor Ort, um das Bündnis zu unterstützen und zu begleiten. Kathrin Meyer, Ministerialrätin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, sowie Prof. Christiane Hipp, amtierende Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg, betonten in ihren Grußworten dann auch, dass sich die Aktivitäten des Innovation Hub 13 und die von PRÆMED.BIO hervorragend ergänzen und die Region weiter stärken werden.

Nach der offiziellen Eröffnung des Wachstumskerns und der Vorstellung des Vorhabens gab es die Möglichkeit, in einem Rundgang durch das Innovationszentrum erste Einblicke in das zu errichtende Applikationslabor zu bekommen. Beim anschließenden Get Together wurden angeregt Ideen und Visionen für neue Projekte ausgetauscht.

Der Wachstumskern PRÆMED.BIO umfasst drei Forschungseinrichtungen und neun Unternehmen und wird von 2019 – 2021 mit insgesamt 8,2 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderprogramms „Unternehmen Region“ gefördert.

Weitere Informationen zu PRÆMED.BIO

 

Diesen Beitrag teilen

Dieser Webauftritt verwendet Cookies um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessen. Durch den Besuch auf dieser Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden.