Joint Labs – was braucht´s zum Erfolg?

Am 14. Februar 2020 hat die Innovative Hochschule Potsdam, kurz Inno-UP (externer Link), zum zweiten Joint Lab-Workshop nach Potsdam-Golm eingeladen. Rund 80 Teilnehmende haben sich zu neuen Formen von Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht. In einer guten Mischung aus Impulsvorträgen, Gruppenarbeit und offener Fishbowl-Podiumsdiskussion wurden Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze zur Umsetzung von sogenannten Joint Labs diskutiert.

Joint Labs zeichnen sich durch eine Organisationsgrenzen- und Fachgrenzen-überschreitende Zusammenarbeit von Partnern aus, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten und letztendlich ein strategisches Ziel zu erreichen. Die Partner begegnen sich auf Augenhöhe und bringen relevante Infrastrukturen oder andere Ressourcen in das Joint Lab ein. Die Zusammenarbeit wird durch ein Rahmenregelwerk für alle Beteiligten klar definiert.

Es liegt auf der Hand, dass Joint Labs enorme Potentiale für Innovationen und kreative Lösungen für gesellschaftlich relevante Fragen und technologische Problemstellungen bieten. Dennoch ist ihre Umsetzung mit Herausforderungen verbunden. In der Gruppenarbeit haben sich hier klare Fragen und Aufgaben herauskristallisiert, deren Beantwortung für den Erfolg von Joint Labs notwendig erscheint. Dazu gehören etwa:

  • Welche Änderungen in Anreizsystemen, Organisationsstrukturen und in der Arbeitskultur helfen, offene Kooperationsformate wie Joint Labs nachhaltig zu beflügeln?
  • Wir schaffen neue Innovationsräume, aber die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch nicht entwickelt. Die Übermittlung dieser Problematik muss ganz
  • konkret an die Fördermittelgeber und Policy-Maker erfolgen!
  • Wie können wir einen Mehrwert des Joint Labs und ein Erfolgsgefühl für diverse Zielgruppen schaffen und diesen messen?
  • Wie können wir den gesellschaftlichen Impact von Forschung in einem Joint Lab mitberücksichtigen?
  • Wie kann Austausch auf Augenhöhe mit der Gesellschaft verfestigt werden und welche Ressourcen sind hierfür bislang ungenutzt?

Der Tag bot spannende Einblicke in Umsetzungsbeispiele, Herausforderungen und erste Lösungsansätze für erfolgreiche Joint Labs. Dennoch konnten viele Themen nur angerissen werden und weitere Workshop-Formate sind notwendig, um diese Art von Kooperationsmöglichkeiten weiter voranzubringen.

Ein erster Schritt ist getan, auch dank der tollen Organisation dieses Workshops durch Inno-UP! Wir freuen uns schon heute auf die weiteren gemeinsamen Aktivitäten.

Einige Impressionen vom Workshop:

Nachfolgende Fotos sind von Karla Fritze:

Fragen, Anregungen oder
konkrete Vorhaben?
Wir freuen uns auf ein Gespräch.

Technische Hochschule Wildau

 

Hochschulring 1
15745 Wildau

Karte

www.th-wildau.de

 

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

 

Platz der Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ Karte

→ www.b-tu.de

 

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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