Wir sehen uns hier!

Webex und YouTube – Online-Zugänge zu den Veranstaltungen
Ihr findet im Programm die Links zu den einzelnen Veranstaltungen. Außer den Workshops haben wir alle Sessions als offene Veranstaltungen angelegt.

Ihr könnt entscheiden, ob Ihr …
… als aktive Teilnehmer:innen über einen Webex-Link an der Veranstaltung teilnehmt und damit auch die Möglichkeit habt, mit Kamera und Ton an den Diskussionen zu partizipieren. Beachtet bitte, dass die öffentlichen Sessions live bei YouTube gestreamt werden.
… oder ob Ihr die Veranstaltungen als YouTube-Stream auf dem Kanal der Technischen Hochschule Wildau konsumieren möchtet, dafür ohne die Möglichkeit, direkt mit uns und den Sprecher:innen zu interagieren.

Workadventure – die digitale Festivalumgebung
Außerdem laden wir Euch zu Play.Innohub13 ein – die virtuelle Festivalumgebung ergänzt das Angebot der Videokonferenzen mit alternativen Angeboten. Ihr bewegt Euch mittels eines virtuellen Avatar und könnt ganz einfach mit anderen Menschen ein Gespräch beginnen, Vorträgen im YouTube Livestream zuhören, spannende Inhalte erkunden und auch spielerisch mit anderen Besucher:innen interagieren. Das Team aus dem Innovation Hub 13 und dem InnoX Science Festivals wird natürlich auch vor Ort sein, um mit Euch zu sprechen. Wie Ihr einsteigen und mitmachen könnt, erfahrt Ihr hier.

Noch mehr Interaktion
Diskutiert gerne auch mit uns bei Twitter unter #InnoX2021 und folgt uns unter @innohub13.

Bei Fragen vor oder während des InnoX Science Festivals wendet Euch gerne per Mail an innox@innohub13.de.

Technische Fragen könnt Ihr zudem jederzeit telefonisch unserem Kollegen Fabian Firlay stellen: www.th-wildau.de/personen/fabian-firlay/

22. Sept 2021
15.00 — 19.00

InnoX2021 Opening

15.00 — 17.00

Grußworte und Eröffnung

Transfer im Heute und Morgen

moderiert von Dr. Sarah Schneider (Projektkoordination Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau) und Dr. Markus Schwenke (Projektkoordinator Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

 

  • Magnus Milde 
    Leiter des Referats 416 Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Prof. Dr. Klaus-Martin Melzer
    (Vizepräsident für Forschung und Transfer, Technische Hochschule Wildau)
  • Prof. Dr. Dana Mietzner
    (Projektleiterin Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

17.00 — 19.00

Fachsymposium

Was kann Transfer?

Zur Eröffnung des InnoX Science Festival #digital diskutieren die Teilnehmenden des Fachsymposiums, was Wissens- und Technologietransfer alles sein kann und welche Bedeutung dem Transfer in seinen unterschiedlichen Ausgestaltungen zukommt. Wozu braucht es Transfer? Was braucht es für Transfer? Zu Gast sind Silke Voigt-Heucke (Naturkundemuseum Berlin), Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer (Zentrum Technik und Gesellschaft), Johanna Barnbeck (Spread the Nerd – Agentur für Wissenschaftskommunikation und Formatentwicklung), Dr. Philipp Niemann (Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation, NaWik) und Dr. Wilhelm Bauhus (Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU Münster).

Ilka Bickmann (science2public) moderiert unsere Auftaktveranstaltung, die zugleich das Feld für alle kommenden Diskussionen öffnet.

19.00 — 21.00

Abendprogramm

19.00 — 21.00

Abendveranstaltung

Play.Innohub13

Wo treffen wir uns, wenn wir nicht physisch alle an einem Ort sein können? Wie unterhalten wir uns, wenn wir uns nicht wirklich gegenüberstehen? Im Rahmen des InnoX 2021 wollen wir neue Formate und Arten der Interaktion ausprobieren. Dazu haben wir Play.Innobub13 gestartet. Play.Innohub13 ist ein virtueller Raum für Begegnungen, Gespräche, Workshops und Information. Nutzer:innen bewegen sich als Avatar durch die Welt und können dort Gespräche miteinander beginnen, Inhalte betrachten oder als Zuhörer:in Vorträgen beiwohnen und mitdiskutieren.

Aber, wie funktioniert das?
Joram Schwartzmann und Sarah Schneider stellen euch Play.Innohub13 vor und wollen mit Euch reden, interagieren und spielen! Direkt auf der Plattform haben sie virtuelle Escape Rooms vorbereitet, zu denen sie Euch herzlich einladen. Bringt Eure Lieblingsgetränke und spielt mit! Alle Informationen zum Zugang findet Ihr auf dieser Seite.

23. Sept 2021
09.00 — 10.30

WissKomm:
So kommuniziert die Wissenschaft

09.00 — 09.15

Begrüßung und Einleitung

mit

  • Dr. Sarah Schneider
    (Projektkoordinatorin Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau

09.15 — 10.00

Keynote — Philipp Schrögel

Und was machst du so? Wissenschaftler:innen im Gespräch daheim

„Und was machst du so?“ Diese Frage bekommen vermutlich viele Wissenschaftler:innen zu hören, wenn sie in ihrer alten Heimat zu Besuch sind. Kann das ein Ansatzpunkt für Wissenschaftskommunikation in ländlichen Regionen sein? Und was kann man aus den Gesprächen lernen?

Die üblichen Formate der Wissenschaftskommunikation – von Vortragsreihen bis Wissenschaftsfestivals – konzentrieren sich meist auf die wenigen Hochschulstandorte. Wissenschaft ist so besonders in ländlichen Gebieten kaum präsent. Dabei betreffen viele Wissenschaftsthemen ländliche Räume mindestens im gleichen Maße, wenn nicht sogar mehr: ob Klimawandel oder kulturelle Teilhabe. Ein Weg diese Herausforderung zu adressieren ist, als Wissenschaftler:in lokal mit Menschen ins Gespräch zu kommen – in der Heimat an den so oft beschworenen „Stammtischen“, im Bekanntenkreis oder im Sportverein.

Das Pilotprojekt Und was machst du so? hat diesen Ansatz erprobt und wissenschaftlich begleitet – und dies unter den besonderen Bedingungen der Covid-19-Pandemie. Der Vortrag fasst die praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse der Begleitforschung zusammen und stellt weitergehende Anknüpfungspunkte vor.

Philipp Schrögel hat Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg und Public Policy an der Harvard University studiert. Er forschte am Karlsruher Institut für Technologie zu Wissenschaftskommunikation und ist seit April 2021 am Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien in Heidelberg tätig. Daneben arbeitet er freiberuflich in der Wissenschaftskommunikation.

Moderation: Joram Schwartzmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Wissenschaftskommunikation im Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

10.00 — 10.30

Vortrag — Liliann Fischer

Ein Ja zur Wisskomm! Ergebnisse der Befragung Wissenschaftskommunikation in Deutschland“

Seit Jahrzehnten wird an Wissenschaftler:innen die Forderung gerichtet, ihre Forschungsinhalte auch gegenüber Externen verständlich zu kommunizieren. Das im November 2019 veröffentlichte Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema Wissenschaftskommunikation befeuerte die Diskussion zusätzlich. Da in Kontroversen meist Einzelmeinungen zum Tragen kommen, war es an der Zeit, Wissenschaftler:innen selbst zum Thema Wissenschaftskommunikation zu Wort kommen zu lassen.

Wissenschaft im Dialog, das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung führten deshalb Ende 2020 eine Befragung von 5688 Wissenschaftler:innen an deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch. Auf Seiten von Wissenschaft im Dialog wurde die Befragung durch eine Projektförderung der Impact Unit durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht. Kern der Erhebung sind nicht nur Fragen nach der tatsächlich durchgeführten Kommunikation der Wissenschaftler:innen, sondern auch, wie diese ihr eigenes Kommunikationsverhalten wahrnehmen und wie viel sie in Zukunft kommunizieren möchten. Darüber hinaus wurden sie zu ihrem Verständnis der Rolle von Wissenschaftskommunikation in der Wissenschaft befragt, zu Barrieren für Wissenschaftskommunikation sowie zu Möglichkeiten der Unterstützung.

Der Vortrag zieht ein Fazit der Ergebnisse der Befragung „Wissenschaftskommunikation in Deutschland“ und gibt einen Einblick in die Perspektive der Wissenschaftler:innen.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Impact Unit von Wissenschaft im Dialog ist Liliann Fischer für Analysen der Wissenschaftskommunikationspraxis verantwortlich und untersucht Ziele, Wirkungen und Perspektiven von Forschenden auf das Feld. Zudem betreut sie die Entwicklung einer Online-Evaluationsplattform. An der Universität Passau promoviert sie zu beruflichen Selbstverständnissen in der Wissenschaftskommunikation.

Moderation: Joram Schwartzmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Wissenschaftskommunikation im Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

10.00 — 16.00

Basis-Trainingsworkshop (Workshop 1)

„Bürger schaffen Wissen“ mit Citizen Science! Aber wie?“

„Citizen Science! Aber wie?“ – im Trainingsworkshop von „Bürger schaffen Wissen“ geht es genau darum. Was ist Citizen Science? Wie konzipiere ich ein Citizen-Science-Projekt? Wie kann ich das Thema in meiner Institution strategisch voranbringen?

Wir laden Mitarbeitende von Universitäten und Hochschulen sowie potentielle Citizen-Science-Projektinitiator:innen dazu ein, sich auszutauschen, Projektideen zu reflektieren und Theorie und Praxis rund um Citizen Science kennenzulernen.

10.40 — 12.15

Open Science:
Wissenschaft bringt (sich) ins Gespräch

10.40 — 11.15

VortragDr. Carolin Altmann und Dr. Friederike Klan

Ein bürgerwissenschaftliches Labor im Fokus

Seit etwa einem Jahr entsteht am Institut für Datenwissenschaften des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jena ein bürgerwissenschaftliches Labor – das Join_In_Lab Jena. Im Rahmen des Talks erfolgt ein Einblick in die Konzeption und den aktuellen Status des Labors. Die Vortragenden geben außerdem einen Ausblick auf geplante Aktivitäten dieser Einrichtung als Innovationswerkstatt und Begegnungsstätte zwischen Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Neben dem Bezug zu aktuellen Forschungsprojekten aus der Abteilung für Bürgerwissenschaften am DLR werden auch Herausforderungen und Lessons Learned aus dem bisherigen Prozess besprochen.

Dr. Friederike Klan ist Leiterin der Abteilung Bürgerwissenschaften am DLR-Institut für Datenwissenschaften. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt in den Bereichen Software-Co-Creation, Datenerfassung, -interoperabilität und -qualität in Citizen-Science-Projekten. Sie ist in (inter-)nationalen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen zu Citizen Science aktiv und (Co-)Organisatorin von +25 wissenschaftlichen Workshops und Konferenzsessions mit Fokus Wissen- und Datenmanagement.

Dr. Carolin Altmann ist Leiterin des Join_In_Labs Jena in der Abteilung Bürgerwissenschaften sowie Leiterin des DLR_School_Labs am Institut für Datenwissenschaften am DLR. Sie ist wissenschaftlich besonders an den Einflüssen von Persönlichkeit auf die Motivation für Citizen Science interessiert. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Entwicklung von nachhaltigen Konzepten zur Integration von Citizen Science in die Bildungslandschaft.

Moderation: Daria Morcinczyk-Meier (Transferscoutin im Bereich „Digitale Integration“ an der Technischen Hochschule Wildau)

11.15 — 11.35

Vortrag — Dr. Andreas Bergner

Joint Labs als Begegnungsräume für den gelungenen Transfer

Gelungener Transfer misst sich daran, ob Wissen, Ideen und Technologien effektiv weitergegeben, aufgenommen und angewendet werden können. Der Erfolg hängt dabei entscheidend von der Zusammenarbeit der beteiligten Akteur:innen ab. Deren Zusammenarbeit bedarf geeigneter Räume – physischer, digitaler und gedanklicher. Im Teilprojekt „Technologiecampus“ des Vorhabens Innovative Hochschule Potsdam – kurz Inno-UP – bietet das Format der Joint Labs seit 2018 eben diese vielseitigen, organisationsübergreifenden Begegnungs-, Experimentier- und Denkräume. Sie helfen einerseits, schneller innovative Lösungsansätze für wissenschaftlich-technologische Fragestellungen zu finden, andererseits profitieren die Partner:innen vom gegenseitigen Austausch ihrer Infrastruktur und Expertisen. Das gemeinsame Interagieren sowie das praktische Testen und Erfahren schaffen eine solide Basis für den gelungenen Transfer und neue Forschung-und-Entwicklung-Kooperationen.

Doch wie gestaltet sich die optimale Umsetzung eines Joint-Lab-Raumes? Wie überzeugt man Externe aus Wirtschaft und Gesellschaft zu deren Nutzung? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten ergeben sich? Ein Vortrag zu ersten Erfahrungen und neuen Erkenntnissen.

Andreas Bergner ist Projektmanager für Technologietransfer an der Universität Potsdam. Seit 2008 hat er diverse Verbundvorhaben im Bereich Forschung und Lehre koordiniert (DFG, BMBF, DAAD, EU) und war maßgeblich an der Drittmitteleinwerbung beteiligt. Im Projekt Innovative Hochschule verantwortet er den Aufbau von Joint Labs zur Anbahnung von Kooperationsprojekten mit der Industrie. 

Moderation: Daria Morcinczyk-Meier (Transferscoutin im Bereich „Digitale Integration“ an der Technischen Hochschule Wildau)

11.35 — 11.55

Vortrag — Dr. Anika Noack

Citizen Science und Soziale Innovationen – Reflexionen auf die Zusammenarbeit zwischen Bürger:innen und Forschenden in strukturschwachen Regionen

Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Mit der dritten Mission des Transfers steigen die Anforderungen an die Wissenschaft, die Verbreitung von Innovationen in der Gesellschaft zu fördern. Der Vortrag diskutiert mit „Citizen Science“ einen spezifischen Ansatz zur Initiierung sozialer Innovationen. Dies beinhaltet u. a. die Einbeziehung unterschiedlicher Akteur:innen, wodurch Räume der Ko-Kreation entstehen. Inwieweit die Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Bürger:innen die Entwicklung sozialer Innovationen begünstigt, wird anhand zweier Beispiele in strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands diskutiert. Das erste Beispiel widmet sich dem Prinzip der Citizen-Science-Scouts. Als Vermittler zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft ebnen sie den Weg für den Austausch zwischen dem Expert:innenwissen Älterer und der Universität – und somit zur Entwicklung innovativer Ideen. Das zweite Beispiel diskutiert Citizen Science als Methode, um den Zugang zu Gemeinschaften zu organisieren.

Beide Beispiele veranschaulichen die Potenziale bürgerwissenschaftlicher Ansätze für soziale Innovationen. Ebenso zeigen sie Herausforderungen auf, die sich hinsichtlich der nachhaltigen Motivation der Bürger:innen ergeben und verweisen dabei auf die Relevanz räumlicher Kontextbedingungen.

Dr. phil. Anika Noack ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl „Wirtschafts- und Arbeitssoziologie sowie beim Vizepräsidium Forschung und Transfer der Brandenburgischen Technischen Universität CottbusSenftenberg im Forschungsprojekt „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner bei Berlin.

Moderation: Daria Morcinczyk-Meier (Transferscoutin im Bereich „Digitale Integration“ an der Technischen Hochschule Wildau)

11.55 — 12.30

Vortrag — Jens Bemme

Kann digitale Heimatforschung helfen Hochschule, Wissenschaft und Region ins Gespräch zu bringen?

„Heimat ist der Ort, um den ich mich sorge. Es ist die Welt“, sagte Sibylle Berg im September 2019 in ihrer Dankesrede für den Thüringer Literaturpreis. „Heimatforschung befragt den Ort, um den ich mich sorge“, antwortete Jens Bemme daraufhin Sibylle Berg auf Twitter.

Der Vortrag „Digitale Heimatforschung“ veranschaulicht diese beiden Ideen für die digitalen Arbeitsweisen der Heimatforschung und fragt anlässlich des InnoX Science Festivals „Kann Digitale Heimatforschung helfen, eine Region mit Hochschule und Wissenschaft ins Gespräch zu bringen?“

Digitale Heimatforschung profitiert von digitalen Werkzeugen: Bibliothekskataloge ohne Zettelkästen, Scans im Internet, Datenbanken, kollaborative Enzyklopädien wie Wikipedia, Transkriptionen historischer Texte in Wikisource oder strukturierte maschinenlesbare Metadaten in der freien und offenen Datenbank Wikidata. Wissen wird leichter zugänglich. Recherchen finden ein Publikum. Lokales Spezialwissen wird überregional genutzt und einfacher verknüpft. Im Vortrag werden Beispiele digitaler Heimatforschung gezeigt.

Eine offene Materialsammlung und das Vortragsskript entstehen in der Wikiversität: www.wikiversity.org/Digitale_Heimatforschung

Jens Bemme ging in Königs Wusterhausen zur Schule, trainierte als Kind in Wildau, schrieb als Jugendredakteur für den Dahme Kurier der MAZ und lebt heute in Dresden. Er forscht und publiziert zum historischen Radfahrerwissen um 1900 – insbesondere in der Oberlausitz, in den Ostseeprovinzen und über den Berliner Radsportredakteur Oskar Kilian und dessen digitalisierte Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg. Seine weiteren Interessen sind Dorfbacköfen und Die Datenlaube – ein Citizen Science-Projekt für die bibliografische Erschließung von Wikisource-Transkriptionen mit Wikidata, das er mit einem Wiener Kollegen und Heimatforscher 2019 startete.

Moderation: Daria Morcinczyk-Meier (Transferscoutin im Bereich „Digitale Integration“ an der Technischen Hochschule Wildau)

12.30 — 13.20

PAUSE

Wenn Ihr mögt, treffen wir uns in der Pause auf Play.Innohub13. Solltet Ihr Fragen oder Probleme haben, findet Ihr freundliche Hilfe am Infopoint oder hier.

Neben verschiedenen Entdeckungen und Kommunikationsmöglichkeiten bietet Play.InnoHub13.de Zugang zum digitalen Markt der Möglichkeiten und der Poster-Show.

13.20 — 14.30

Open Spaces:
Hier entstehen Innovationen

13.20 — 13.25

Begrüßung

Offene Räume und Innovationen

Moderation: Josefine Pritschkoleit (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Innovation Hub13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

13.25 — 13.45

Vortrag — Prof. Dr. Dana Mietzner, Eva Ismer und Isabel Weidlich 

Gemeinsam forschen und lernen. Möglichkeiten der Bürger:innenbeteiligung in Makerspaces an Hochschulen

Mit der Einrichtung von Makerspaces an Hochschulen entsteht eine spezifische Infrastruktur, die einen Austausch zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft ermöglicht. Denn an diesen Orten treffen ihre unterschiedlichen Akteur:innen persönlich aufeinander.

Der Beitrag diskutiert hochschulbetriebene Makerspaces als Orte der Öffnung von Wissenschaft im Sinne von Citizen Science. Dabei werden unterschiedliche Gelegenheiten der Bürger:innenbeteiligung vorgestellt, wie z. B. die Nutzung der Infrastruktur an Open Lab Days für die Realisierung von individuellen Projekten, im Austausch mit akademischem Personal. Ebenso thematisiert: sowohl die Beteiligung von Unternehmen sowie potenziellen Anwender:innen als auch das Aufgreifen zivilgesellschaftlicher Fragestellungen.

Darüber hinaus stehen konkrete Szenarien der Nutzung von Makerspaces im Mittelpunkt. Auf Basis der Personamethode (vgl. z.B. Olsen, 2015) analysiert, zeigt der Vortrag unterschiedliche Motive für ein Engagement im Makerspace auf sowie individuelle Hintergründe für deren Nutzung als auch deren Ausprägungen. Die vorgestellten Ansätze basieren auf Beobachtungen im Makerspace ViNN:Lab, der seit 2013 an der TH Wildau betrieben wird.

Prof. Dr. Dana Mietzner ist Professorin für Innovations- und Regionalmanagement an der der TH Wildau und leitet dort die FG Innovations- und Regionalforschung, das ViNN:Lab (Makerspace) sowie das Startup Center. Zudem ist sie Projektleiterin des Innovation Hub 13. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind die kollaborative Entwicklung von Innovationen, Methoden und Prozesse der strategischen Vorausschau sowie neue Ansätze des Wissens- und Technologietransfers.

Eva Ismer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Innovations- und Regionalforschung der TH Wildau. Als Labmanagerin leitet sie das ViNN:Lab und ist Initiatorin und Projekt-Managerin des KiVi:Labs, dem Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich digitale Fertigungstechnologien und Makermovement. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Hochschul-Makerspaces als kollaborative Lernorte und die methodische Entwicklung und Testung von Ansätzen zur Öffnung von Forschungsprozessen im hochschulischen Kontext durch z.B. bürgerwissenschaftliche Formate in Makerspaces.

Isabel Weidlich (B. Eng. Maschinenbau) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Innovations- und Regionalforschung an der TH Wildau. Sie ist für den wöchentlich stattfindenden Open Lab Day im ViNN:Lab verantwortlich, unterstützt und berät alle Interessierten bei der Realisierung ihrer Projekte. Eine große Motivation bei ihrer Arbeit: der interdisziplinäre Austausch. Sie verfügt über weitreichendes theoretisches und praktisches Wissen zu Geräten der additiven und subtraktiven Fertigung.

Moderation: Josefine Pritschkoleit (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Innovation Hub13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

13.45 — 14.30

Q&A

Open Labs, Open Science?! Labs als offene Räume für Innovationen

Das Diskussionsformat behandelt die Frage nach Voraussetzungen und Bedingungen, sogenannte Open Labs als offene Orte in der Hochschullandschaft umzusetzen und zu etablieren. Welche Bedingungen müssen dafür in Verwaltung und Administration vorhanden sein? Welche baulichen Herausforderungen ergeben sich? Vor allem aber: Wie gelingt es, Forschende und Hochschulangehörige für die Nutzung eines Labs zu motivieren? Die Teilnehmer:innen des Formats haben in unterschiedlichen Kontexten Erfahrungen mit und um Labs als offene Orte gesammelt und tauschen sich darüber aus.

Speaker:innen:

  • Manuel Haberland,
    Manager Coworking Space Gewerbehof, Präsenzstelle Luckenwalde, TH Wildau
  • Dr. Jadranka Halilović,
    Managerin CO:Lab, BTU
  • Eva Ismer,
    Managerin ViNN:Lab, TH Wildau
  • Manuel Ahnemüller,
    Leitung Innovative Raumkonzepte, TH Wildau

 

Manuel Haberland verstärkt seit Dezember 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Forschungsgruppe Innovations-und Regionalforschung unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Dana Mietzner an der Technischen Hochschule Wildau. Primär arbeitet Haberland in der Präsenzstelle der Hochschulen im Land Brandenburg in Luckenwalde, der Kreisstadt von Teltow-Fläming, am Aufbau und der Betreuung eines Coworkingspaces.

Seit November 2020 ist Dr. Jadranka Halilović die Projektleiterin im Creative Open Lab (COLab), dem Makerspace der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigte sie sich zuvor mit der Generation Y und den Themen rund um Arbeitgeberattraktivität.

Dipl.-Ing. Eva Ismer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Innovations- und Regionalforschung der TH Wildau. Als Labmanagerin leitet sie das ViNN:Lab (Makerspace TH Wildau) und ist Initiatorin und Projekt-Managerin des KiVi:Labs, dem Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich digitale Fertigungstechnologien und Makermovement. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Hochschul-Makerspaces als kollaborative Lernorte und die methodische Entwicklung und Testung von Ansätzen zur Öffnung von Forschungsprozessen im hochschulischen Kontext durch z.B. bürgerwissenschaftliche Formate in Makerspaces.

„Grundlegende Gestaltungselemente – z. B. Licht, Material, Form und menschliche Interaktion – sind ausschlaggebende Faktoren für erfolgreiche Co-Creation-Prozesse“. Manuel Ahnemüller ist studierter Raum-/ Gestalter und wurde 2019 mit dem Titel des Meisterschüler an der UdK Berlin ausgezeichnet. Er ist in Kunst- und Kulturvermittlung der Berliner Museen tätig und leitet an der TH Wildau den Bereich der „Innovativen Raumkonzepte“.

Moderation: Josefine Pritschkoleit (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Innovation Hub13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

15.00 — 16.00

Transferinstrumente I

15.00 — 16.00

Fishbowl — Julia Thurner-Irmler, Dr. Wolfgang Biegel

Live oder doch lieber virtuell? Einsatz und Zukunftsfähigkeit virtueller (Besuchs-)Touren

Das Projekt „WiR – Wissenstransfer Region Augsburg“ an der Universität Augsburg erschließt mehrere aktuelle und langfristig für die Region höchst relevante Transferfelder für die Universität im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Dazu gehört auch der derzeitige Aufbau eines Innovationslabor zu den Themenfeldern „Digital Engineering and Automation“.

Damit das Innovationslabor seine Anziehungskraft auf Interessierte aus Industrie und Bevölkerung, vor allem in Pandemiezeiten, weiter entfalten konnte und kann, wurde eine virtuelle 360°-Tour erstellt. Dort können sich Interessierte online frei bewegen, Robotern ganz nahekommen und durch den Einsatz unterschiedlicher Medien verständliche Erklärungen zu den verschiedenen Vorgängen erhalten. 

Mit seinem Format steht das Innovationslabor in Augsburg exemplarisch für eine gegenwärtig verstärkt zu beobachtende Entwicklung bei universitären Transferprojekten: das Angebot von virtuellen (Besuchs-)Touren. Doch wie sinnvoll und zielführend ist deren Einsatz? Wo liegen die Potenziale, wo die Nachteile gegenüber Präsenzführungen? Und: Wie erleben die Besuchenden den 360°-Blick auf Technologien und Innovationen in Zukunft?

Julia Thurner-Irmler und Dr. Wolfgang Biegel stellen das Projekt und die 360°-Tour durch das Innovationslabor vor. Hauptaugenmerk im Anschluss an die kurze Einführung liegt auf dem Erfahrungsaustausch mit den Workshop-Teilnehmenden, dem Austausch von Ideen und Anregungen sowie der Beteiligung an den Aufgaben und einer angeregten Diskussion.

Julia Thurner-Irmler ist Mitglied des MINT_Bildungsteams AMU Universität Augsburg und Mitarbeiterin im Projekt WiR (Teilprojekt „Transfer in die Gesellschaft“). Sie ist vorranging für Öffentlichkeitsarbeiten sowie die Konzipierung und Evaluation verschiedener Wissenstransferinstrumente zuständig.

Dr. Wolfgang Biegel. Studium und Promotion an der Universität Göttingen im Bereich Materialphysik. 1995 wurde Biegel Assistent am Institut für Physik der Universität Augsburg. Von 2000 bis 2012 war er als Geschäftsführer mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme des universitären Anwenderzentrums Material- und Umweltforschung (AMU) in Augsburg betraut. Ab 2012 übernahm er die technische Leitung für den Aufbau einer neuen Niederlassung für Qualitätssicherung der GMA Werkstoffprüfung GmbH. Seit 2018 ist er Koordinator des Projektes „WiR – Wissenstransfer Region Augsburg“.

15.00 — 18.00

Workshop — Katrin Völkner, Anne Burghardt (Workshop 2)

Wissenstransfer im Bildungsbereich zielgruppenorientiert gestalten

Während das Thema „Transfer“ in den Natur- und Wirtschaftswissenschaften bereits sehr fortgeschritten ist, steht das Konzept im Bildungsbereich noch am Anfang. Einige lehrreiche Beispiele für erfolgreiche Projekte und Kooperationen sind bereits vorhanden. Eine systematische Auseinandersetzung damit, wie Wissenstransfer aus Perspektive der Praktiker:innen gestaltet sein müsste, damit er tatsächlich Wirkung in Schulen entfalten kann, steht jedoch noch aus. Der interaktive Workshop richtet sich insbesondere an Beschäftigte aus der Bildungspraxis sowie angehende Praktiker:innen. Ebenso sind an Wissenschaftstransfer Interessierte eingeladen, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie ein an den Bedürfnissen von Schulen ausgerichteter Transfer aussehen kann. Mit Hilfe entsprechender Methoden aus dem User-Experience-Design entwickeln die am Workshop Teilnehmenden Ideen für Transferformate und diskutieren diese mit Blick auf ihre Umsetzbarkeit. Der Blick ist dabei im Sinne des freien Entwicklungsprozesses nicht auf eine konkrete Dimension des Transfers begrenzt. Vielmehr ist die Entstehung von Formaten der Wissenschaftskommunikation oder der Fort- und Weiterbildung ebenso denkbar wie Austausch- und Vernetzungsformate oder Formen des ko-kreativen Arbeitens.

Anne Burghardt studierte Kulturwissenschaften, interkulturelle Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement. Anschließend war sie zunächst an der Universität Jena tätig, bevor sie als Management-Trainee, später Referentin der Geschäftsleitung und Referentin Organisationsentwicklung und Digitalisierung zur Robert Bosch Stiftung wechselte. Bei der PHINEO leitete sie das Team „Organisation und Assistenz“. Seit 2021 verstärkt sie den Bildungscampus der Universität Potsdam.

Katrin Völkner, PhD promovierte in German and Cultural Studies in den USA. Vor ihrer Rückkehr nach Deutschland war sie Associate Professor of Instruction an der Northwestern University in Illinois, wo sie auch das Multimedia Learning Center leitete. In ihrer Rolle als Projektmanagerin im Bildungscampus der Universität Potsdam steuert sie die Konzeptionierung einer Universitätsschule.

16.00 — 18.00

Workshop — Joram Schwartzmann, Peter Kessel (Workshop 3)

Wissenschaftskommunikation digital und vor Ort

Wissen will kommuniziert werden. Denn eine effektive Wissenschaftskommunikation ermöglicht nicht nur die Teilhabe aller an den Ergebnissen der Forschung. Vielmehr ist der Wissenstransfer auch ein wichtiger Faktor bei der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft. In diesem Workshop stellt Joram Schwartzmann vor, wie der Innovation Hub 13 die Wissenschaftskommunikation digital und analog umsetzt – und wie Forschende dabei in den Vordergrund treten. Außerdem gibt es reichlich Tipps für die Praxis: Wie können sich Forschende mit dem WissKomm VisitenCanvas auf die Kommunikation vorbereiten und andere bei der Kommunikation ihrer Forschung unterstützen?

Mit dem WissKomm VisitenCanvas kann die eigene Forschung zusammengefasst und in Kontext zur Gesellschaft gesetzt werden – als allgemeine oder konkrete Vorbereitung auf Kommunikationsaufgaben oder zur Zusammenarbeit mit WissKomm-Profis. Das Format ist angelehnt an den Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und erfüllt ähnliche Aufgaben: eine fokussierte Zusammenfassung des Kerns der Arbeit im Kontext der Gesellschaft. Die zweite Inspiration kommt von der Visitenkarte: die ist am besten immer griffbereit und auf ihr sind die wichtigsten Informationen zur Zusammenarbeit zu finden – genau wie beim WissKomm VisitenCanvas.

Im Anschluss an die Session besteht die Gelegenheit für individuelle Fragen und Austausch.

Joram Schwartzmann ist Wissenschaftskommunikator im Innovation Hub 13. Joram Schwartzmann ist ausgebildeter Molekularbiologie und hat sich seit einiger Zeit voll und ganz der Wissenschaftskommunikation verschrieben. Er ist mitverantwortlich für Wissenstransfer im Innovation Hub 13, schreibt Texte, und hostet den Wissenstransfer Podcast.

18.30 — 20.30

Abendprogramm

18.30 — 20.30

Vorträge, Q&A
Technische Hochschule Wildau, Innovation Hub 13, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Künstliche Intelligenz → verständlich
„KI — was ist heute Realität und was noch Fiktion“

In den Wissenschaften existiert der Begriff KI seit den 1960er-Jahren. Durch die technische Entwicklung und zunehmende Digitalisierung gewinnt das Thema stetig an Bedeutung. Dies und die steigende mediale Präsenz hat die Technischen Hochschule Wildau und insbesondere das „Wildauer Netzwerk – Künstliche Intelligenz“ zum Anlass genommen, ein Format für Transfer zu schaffen, das sowohl interessierte Laien als auch Unternehmen anspricht und zur Auseinandersetzung mit dem Thema einlädt.

Seit dem Wissenschaftsjahr 2019 haben sich Professor:innen, Dozent:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen aus den unterschiedlichen Fachbereichen und Instituten der TH Wildau zusammengeschlossen. Die Themenreihe „Künstliche Intelligenz → verständlich“ war das erste gemeinsame Vorhaben. Die circa zweistündige Abendveranstaltung widmet sich wechselnden Schwerpunkten. Eröffnet wird mit einem Gastbeitrag. Darauf folgen die Wissenschaftler:innen der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) mit Kurzbeiträgen. Anschließend wird mit Fragen an Publikum und Panel ein Gespräch angeregt. Ziel ist es, Künstliche Intelligenz verständlich darzustellen, zu zeigen, mit welchen Fragestellungen sich die TH Wildau befasst, ins Gespräch zu kommen und Impulse von Hochschulexternen mitzunehmen.

Mit Keynote von Stefan Ohm (Deutschen Elektronen-Synchrotron DESYImpuls) und Impulsvorträgen von Prof. Dr. Heike Pospisil (TH Wildau), Prof. Dr. Stefan Meyer (TH Wildau) und Ron van de Sand (TH Wildau).

Moderation: Daria Morcinczyk-Meier (Transferscoutin im Bereich „Digitale Integration“ im Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

24. Sept 2021
09.45 — 14.30

Technologietransfer im regionalen Kontext

09.45 — 09.50

Begrüßung und Einleitung

mit

  • Dr. Markus Schwenke
    (Projektkoordinator Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

09.50 — 10.15

Vortrag — Prof. Dr. Christian Schultz

Storytelling für Start-ups

Lounsbury & Glynn (2001) argumentieren eine positive Beziehung zwischen Storytelling und der Fähigkeit zur Akquise externen Kapitals. Auch persönliche Netzwerke steigern die Wahrscheinlichkeit, externe Ressourcen zu werben. Der Kontakt zu Partner:innen mit hohem Ansehen, wie Venture-Capital-Gesellschaften, kann ein Signal sein, um Stakeholder:innen von der Qualität des Start-ups zu überzeugen. Der Businessplan übernimmt diese Rolle als Signalquelle zumeist nur unzureichend, da er im Normalfall zu umfassend und detailliert ist, um einen hohen Kommunikationswert für die Mehrheit der Stakeholder:innen zu haben. Jedoch erfüllt ein Businessplan weitere Rollen, insbesondere in der internen Planung (vgl. Schultz, 2015), die ihn zu einem wertvollen Instrument im Gründungsprozess machen.

Für Start-ups ist es von hoher Bedeutung, alle Aspekte der externen Ressourcenakquise zu meistern, um letztlich die eigenen Überlebenschancen zu erhöhen. Auf Basis eines Literaturreviews diskutiert Christian Schultz die Potentiale des Storytelling als Baustein einer unternehmerischen Kommunikationsstrategie zur Akquise.

Prof. Dr. Christian Schultz studierte an der Universität Potsdam und der FU Berlin Betriebswirtschaftslehre. Seit dem Jahr 2015 ist er Professor für Betriebswirtschaftslehre an der VICTORIA – Internationale Hochschule. Zuvor betreute er Gründungs- und Corporate Development Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, die vorwiegend aus den Technologiesegmenten IT und Biotechnologie stammten. 

Moderation: Caron Pomp (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

10.40 — 11.10

Vortrag — Bastian Prell, Sandra Marcela Zagarra Echavarria

Aktuelle Entwicklungen und Trends im Produktionsumfeld, Übertragbarkeit und Bedarfe für das Handwerk

Schmied:in, Segelmacher:in oder Schuhmacher:in. Handwerk ist vielseitig und seine Struktur von vielen kleinen und einigen mittleren Unternehmen geprägt. Im Handwerk erwirtschaften 12,4 Prozent aller Erwerbstätigen rund acht Prozent der Bruttowertschöpfung. Jedoch wenden Handwerksbetriebe Werkzeuge der Digitalisierung weniger intensiv an als andere Unternehmen. Die Vision der „Smarten Fabrik“, die mit intelligenter Software betrieben wird, Maschinendaten sammelt und verwendet, ist bereits Realität, jedoch fast ausschließlich für Unternehmen der Großindustrie. Hier hat sich der Begriff der „Industrie 4.0“ schon fest etabliert. Die typisch handwerkliche Wertschöpfung ist hingegen meist nur teilweise automatisiert.

Da Digitalisierung nicht zwangsläufig auf einem industriellen Setting wie z. B. High End-Automatisierung aufbaut, sind entsprechende Vorteile auch für das Handwerk zu vermuten. Wie jedoch kommt man von der Feststellung des Nachholbedarfs und der theoretischen Übertragbarkeit zu sinnvollen Anwendungsszenarien für das Handwerk? Der Beitrag stellt sowohl die entwickelte Methode vor, spezifische Bedarfe zu ermitteln und zu strukturieren, als auch die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Als Absolvent des KIT und der TU Dresden (Maschinenbau und Wi.-Ing.) sowie in seiner Funktion am Fraunhofer IWU befasste sich Bastian Prell mit der Gestaltung innovativer Produktionsstrukturen. Seit Januar 2021 ist er Doktorand der TH Wildau und untersucht die Übertragung von industrieller Prozessorientierung und deren digitaler Unterstützung für das Handwerk.

Sandra Marcela Zagarra Echavarria ist Absolventin der EAFIT Universität, Kolumbien (Produktionstechnik) und hat Erfahrung in der Produktionsplanung und -steuerung in der Fertigungsindustrie. Seit 2019 ist sie Masterstudentin an der TH Wildau und der UAB. Aktuell erforscht sie den Transfer der industriellen Prozessorientierung und deren digitale Unterstützung für das Handwerk.

Moderation: Caron Pomp (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

11.10 — 12.00

Diskussion — Marko Berndt, Dr. Sarah Schneider und Dr. Carsten Hille

Regionales Technologie-Scouting mittels eines Technologie-Radars

Intermediäre, Transferscouts und weitere Akteur:innen des Wissens- und Technologietransfers (WTT) müssen mit einer starken Dynamik im Bereich der aufkommenden und bereits existierenden Technologien umgehen. Doch welche, oft von Buzzwords geprägten, Technologien sind im Umfeld der Akteur:innen des regionalen WTT vorhanden? Welche Technologien finden in Regionen Anwendung, wie reif sind diese, welche Potenziale bieten sie und wie kann das Ganze sinnvoll kommuniziert werden?

In der 60-minütigen Session sollen diese Fragen in einem hybrid-interaktiven Format beantwortet werden. Dazu ist es nötig, in die gegenwärtige und zukünftige Landschaft des Technologie-Scouting zu schauen, einen Einblick über das Themenfeld „Regionales Technologie-Scouting“ im Allgemeinen zu geben und im nächsten Schritt detailliert über vorhandene Lösungen wie z. B. das „Technologie-Radar“ mit seinen einzelnen Bestandteilen zu diskutieren. Konkret wird daher ein Technologie-Radar vorgestellt, welches es erlaubt, sowohl den gegenwärtigen Status quo als auch zukünftige Entwicklungen zu illustrieren – insbesondere bezogen auf einen regionalen Kontext.

Dr. Sarah Schneider hat Physikalische Ingenieurswissenschaft an der TU Berlin studiert und im medizinischen Bereich promoviert. Seit 2018 war sie als Transferscout „Leichtbau“ an der TH Wildau tätig und arbeitet inzwischen als Koordinatorin des Innovation Hub 13.

Dr. Carsten Hille studierte Biologie an der FU Berlin. Promotion an der Universität Potsdam im Bereich Tierphysiologie. Nach einer PostDoc-Zeit in der Physikalischen Chemie der Universität Potsdam leitete er die InnoProfile-Transfer-Nachwuchsgruppe „Angewandte Lasersensorik in komplexen Biosystemen“ an der Universität Potsdam, in der er mehrere interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit regionalen Unternehmen umgesetzt hat. Seit 2018 ist er Transferscout im Bereich Life Sciences im Innovation Hub 13 an der TH Wildau.

Marko Berndt hat nach seinem Masterabschluss der Wirtschaftskommunikation sein eigenes Unternehmen mitgegründet. Die Erfahrungen der Startup-Jahre und verschiedenen Accelerator-Programmen lässt er in seine Tätigkeit als Startup Guide des Startup Center der TH Wildau einfließen. Im Rahmen eines Projektes der Forschungsgruppe Innovations- und Regionalforschung an der Technischen Hochschule Wildau, entwickelte er ein Technologie Radar, das einen Überblick von technologischen Entwicklungen ermöglicht, die wiederum Impulse für Innovations- und Gründungsaktivitäten liefern können. 

Moderation: Caron Pomp (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

12.00 — 13.00

PAUSE

Wenn Ihr mögt, treffen wir uns in der Pause auf Play.Innohub13. Solltet Ihr Fragen oder Probleme haben, findet Ihr freundliche Hilfe am Infopoint oder hier.

Neben verschiedenen Entdeckungen und Kommunikationsmöglichkeiten bietet Play.InnoHub13.de Zugang zum digitalen Markt der Möglichkeiten und der Poster-Show.

13.00 —13.20

Vortrag — Dr. Peter Eulenhöfer

Kooperationsplattform Brandenburg – WTT digital

Die „Kooperationsplattform Brandenburg“ dient als konkretes Angebot zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft und somit dem Wissens- und Technologietransfer.

Mit den Erfahrungen aus der Corona-Krise von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) und der DigitalAgentur Brandenburg (DABB) initiiert und aufgebaut, verfolgt die Plattform das Ziel, Innovationskooperationen und Digitalisierungsprojekte gezielt anzustoßen. Gerichtet an Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Wissenschaftseinrichtungen ergreift die Kooperationsplattform die Chancen, die sich aus der Digitalisierung für die Technologieentwicklung ergeben und widmet sich neuen digitalen Arbeitsformen, die zu einer intensiven Vernetzung in und über Regionen hinaus führen können.

Unternehmen können ihre Prozesse und Produkte weiterentwickeln sowie Partner:innen für innovative Geschäftsmodelle finden. Forschungseinrichtungen haben die Möglichkeit, ihre Forschungen zu präsentieren – von Projekten und Ergebnissen bis hin zum Bedarf an Industrie-Partnerschaften. Forschungs- und Industriepartner:innen erhalten moderne B2B-Networking-Tools und den Zugang zu einem Business-Netzwerk, das potenzielle Industriepartner:innen umfasst – innerhalb und außerhalb Brandenburgs. Als komplett digitale Lösung zur Verwaltung einer Forschungs- und Industriegemeinschaft erlaubt es die Kooperationsplattform Brandenburg, den Prozess des Technologietransfers zu automatisieren und zu vereinfachen.

Dr. Peter Eulenhöfer studierte, promovierte und war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Informatik an TU Berlin. Seit 1999 als Wirtschaftsförderer im Land Brandenburg tätig und zunächst Projektmanager bei der Technologie- und Innovationsagentur Brandenburg. 2001 wurde er Teamleiter Medien/IKT und 2004 Bereichsleiter bei der ZukunftsAgentur Brandenburg (heute: Wirtschaftsförderung Brandenburg, WFBB). Gegenwärtig ist Eulenhöfer bei der WFFB für den Bereich „Arbeit, Energie, Gründung & Internationalisierung“ zuständig sowie ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Brandenburg.

Moderation: Caron Pomp (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

13.25 — 14.30

Diskussion

Wie entstehen Kooperationen?

Innovationen entstehen, wenn unterschiedliche Akteur:innen gemeinsam denken, arbeiten und entwickeln. Soweit die Theorie. Wie aber entstehen Kooperationen zwischen unterschiedlichen Partner:innen? Wie lassen sich gemeinschaftliche Forschungsprojekte organisieren und wo überhaupt finde ich entsprechende Partner:innen? Dr. Peter Eulenhöfer diskutiert mit Transferscout:innen und Mitarbeiter:innen der Hochschulpräsenzstellen.

Dr. Peter Eulenhöfer studierte, promovierte und war Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Informatik an TU Berlin. Seit 1999 als Wirtschaftsförderer im Land Brandenburg tätig und zunächst Projektmanager bei der Technologie- und Innovationsagentur Brandenburg. 2001 wurde er Teamleiter Medien/IKT und 2004 Bereichsleiter bei der ZukunftsAgentur Brandenburg (heute: Wirtschaftsförderung Brandenburg, WFBB). Gegenwärtig ist Eulenhöfer bei der WFFB für den Bereich „Arbeit, Energie, Gründung & Internationalisierung“ zuständig sowie ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Brandenburg.

Claudia Deutschmann hat an der BTU Cottbus – Senftenberg Biotechnologie studiert und arbeitet als Transferscout für den Bereich Life Sciences im Innovation Hub 13, wo innovative Lösungen und Technologien durch den interdisziplinären Austausch von Wissenschaft und regionaler Wirtschaft initiiert und vermittelt werden.

Dominique Franke-Sakuth hat an der Universität Freiburg i.Br. Urgeschichtliche Archäologie, Biologische Anthropologie sowie Neuere und Neuste Geschichte studiert. Ihre Doktorarbeit hat sie an der Georg-August-Universität Göttingen geschrieben. Hier war sie vier Jahre Dozentin und hat sich als Promovierendenvertreterin engagiert. Seit März 2021 arbeitet sie als Akademische Mitarbeiterin für die TH Wildau an der Präsenzstelle Westlausitz | Finsterwalde.

Fabian Firlay, B.Sc. in Wirtschaftsinformatik an der TFH Wildau – Key Account Manager beim ZIT-BB – MBA an der Doshisha University Kyoto Im Innovation Hub 13 verantwortlich für alles, was mit IT zu tun hat, vom 1st Level Support über Planung/Konzeptionierung von Anwendungen bis hin zur Installation, Betrieb und Wartung von unterschiedlichen Systemen. 

Moderation: Caron Pomp (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Innovation Hub 13, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg)

14.40 — 17.30

Transferinstrumente II

14.40 — 15.00

Vortrag — Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg

Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen: was ist eine Transferprofessur?

Als Potsdams erster Inhaber einer Transferprofessur (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam) spricht Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg über Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen und seine damit verbundene Arbeit.

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. Physikstudium und Promotion in Berlin, Habilitation in Konstanz, Professur in Graz und schließlich Krefeld, wo er die Hochschule Niederrhein als deren Präsident zu einer regional vernetzten Transferhochschule entwickelte. 2017 Auszeichnung zum Hochschulmanager des Jahres. Seit April 2021 Professor für den Wissens- und Technologietransfer an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Moderation: Dr. Carsten Hille (Transferscout im Bereich „Life Sciences“ im Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

15.00 — 15.40

Vortrag und Gespräch — Dr. Sophia Rost, Dr. Anika Noack, Thies Johannsen

Fit for Transfer – aber wie?! Vorstellung und Diskussion drei verschiedener Weiterbildungsangebote im Bereich Transfer- und Innovationsmanagement 

Das Diskussionsformat präsentiert drei verschiedene Weiterbildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen und mit unterschiedlichen didaktischen Organisationen: Der Zertifikatsstudiengang „Transferscout:in“ der BTU Cottbus-Senftenberg, der von der Universität Potsdam entwickelte frei lizensierte Kurs zu Open Science und Open Innovation als auch die von der TU Berlin entwickelten Methoden und Handlungsempfehlungen adressieren die gegenwärtigen Herausforderungen für die Wissenschaft. Konkret benannt in der Öffnung von Wissenschaft und einer Notwendigkeit der transdisziplinären Forschung, entwickeln sie Antworten auf die Frage „Fit for Transfer – aber wie?“. Nach einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Weiterbildungsangebote hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Dr. Sophia Rost studierte Diplom-Verwaltungswissenschaft und promovierte 2007 in der Philosophie. Seit 2014 ist sie als Projektkoordinatorin an der Universität Potsdam in unterschiedlichen Bereichen von Lehre und Transfer tätig. Im Innovative Hochschule Projekt „Inno-UP“ arbeitet sie derzeit federführend an der Entwicklung eines Online-Kurses zum Thema Open Science und Open Innovation.

Dr. phil. Anika Noack ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl „Wirtschafts- und Arbeitssoziologie“ sowie beim Vizepräsidium Forschung und Transfer der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg im Forschungsprojekt „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner bei Berlin.

Thies Johannsen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Transferwissenschaft“ (Technische Universität Berlin). Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Sozialwissenschaften und den MINT-Disziplinen. In seiner Forschung konfrontiert er die Theorie mit der Empirie, um Transferpraxis wissenschaftlich zu fundieren. Als Lehrfeldentwickler erhebt er Bedarfe und Anforderungen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Die Forschungsergebnisse überführt er in Studienangebote, um Fachkräfte von morgen zu qualifizieren und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.

Moderation: Dr. Carsten Hille (Transferscout im Bereich „Life Sciences“ im Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

15.45 — 16.45

Vortrag und Gespräch — Hochschulpräsenzstellen des Landes Brandenburg in Kooperation mit Dr. Julia Offe (scienceslam.de)

Science What? Bühne frei für die Wissenschaft!

Um Wissenschaft und Forschung sichtbar und (be-)greifbar zu machen, bedarf es je nach Zielgruppe unterschiedlicher Formate der Wissenschaftskommunikation. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten und vielfältige Transferformate, die Wissenschaftler:innen nutzen. Einige Formate wurden bereits durch die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg in ihren Zielregionen erprobt. Eines davon ist der Science Slam, der in kurzweiliger Weise Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung vermittelt. In populärwissenschaftlichen Vorträgen werden Forschungsthemen abseits des Hörsaals präsentiert. Die Vortragenden konkurrieren dabei um die Gunst des Publikums. Für einen gelungenen Science Slam bedarf es aber weit mehr als nur eines guten Forschungsthemas. Was macht demnach aus einem interessanten wissenschaftlichen Vortrag einen guten Science Slam? Zu den An- und Herausforderungen, den Möglichkeiten und Perspektiven des Formates „Science Slam“ spricht Dr. Julia Offe (scienceslam.de). Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der deutschen Science-Slammer:innen-Szene und hat diese maßgeblich mitgestaltet. Ein Gespräch mit einem/einer erfahrenen Science Slammer:in gibt anschließend Einblick, welche Beweggründe dazu führen, dass Wissenschaftler:innen anfangen, zu (Science) „slammen“.

Die sieben Hochschulpräsenzstellen engagieren sich für eine intensivere Vernetzung von Wissenschaft, Gesellschaft und regionaler Wirtschaft sowie für eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfers in den ländlichen, oft hochschulfernen Regionen Brandenburgs. Die Präsenzstellen schaffen Veranstaltungsformate, bei denen Wissen vermittelt und Austausch angeregt wird. Zusätzlich stehen die Präsenzstellen auch für Beratung und Vernetzung in die brandenburgische Wissenschaftslandschaft zur Verfügung. www.praesenzstellen.de

Dr. Julia Offe ist promovierte Molekularbiologin und der Ansicht, dass auch komplexe wissenschaftliche Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Daher veranstaltet sie seit mehr als zehn Jahren deutschlandweit Science Slams, bei denen junge Wissenschaftler:innen ihre Forschungsprojekte mitreißend, verständlich und unterhaltsam auf die Bühne bringen.

Moderation: Lisa Marrold-Schwember (Mitarbeiterin der Präsenzstelle Fürstenwalde)

16.45 — 17.15

Poster Slam / Lightning talks

Mit

  • Liliann Fischer,
    Wissenschaft im Dialog: „Ein Ja zur Wisskomm! Ergebnisse einer Befragung von Forschenden zu Wissenschaftskommunikation“
  • Laura Ferschinger,
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: „Wer sind wir? Fridays for Future Meets Citizen Science“
  • Dr. Konstantin Kiprijanov,
    Technische Universität Berlin: „Formate der Wissenschaftskommunikation für innovationsorientierten Transfer“
  • Prof. Dr. Juliane Noack Napoles,
    Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg: „Eudaimogenese Praktisch (EudaPraX) – Gelingendes und enkeltaugliches Leben ermöglichen“

Moderation: Lisa Marrold-Schwember (Mitarbeiterin der Präsenzstelle Fürstenwalde)

14.40 — 15.40

Workshop — Joram Schwartzmann (Workshop 4)

Erste Schritte Science Podcast
„How to Podcast“

Podcasts sind in aller Ohren. Und das aus gutem Grund: das Audioformat vereint komplexe und ausführliche Informationen mit einer engen Bindung an die Zuhörenden. Gerade für die Wissenschafts(kommunikation) sind Podcasts ein spannendes Medium, den nirgendwo sonst kommen Persönlichkeit des Forschenden und hochwertige Fachinformationen verständlich aufbereitet so gut zusammen.

In diesem Workshop zeigt Joram Schwartzmann die Grundlagen des Podcastens, gibt Tipss für den erfolgreichen Start und teilt Erfahrungen aus der Produktion des Wissenstransfer Podcasts. Der Workshop lädt alle Einsteiger:innen dazu ein, Podcasts zu entdecken und selbst ein Mini-Konzept zu erstellen.

Joram Schwartzmann ist Wissenschaftskommunikator im Innovation Hub 13. Joram Schwartzmann ist ausgebildeter Molekularbiologie und hat sich seit einiger Zeit voll und ganz der Wissenschaftskommunikation verschrieben. Er ist mitverantwortlich für Wissenstransfer im Innovation Hub 13, schreibt Texte, und hostet den Wissenstransfer Podcast.

14.40 — 15.40

Workshop — Heike Bartholomäus, Beatrix Krautz (Workshop 7)

Innovative Unternehmen und Einrichtungen: Innovationsmanagement als Wertschöpfungstreiber und Wettbewerbsfaktor

Die Kontaktaufnahme und Kontaktpflege bzw. Arbeit in Netzwerken ist eine essentielle Grundlage für die Transferarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der direkte und persönliche Austausch miteinander verändert sich ständig und findet in vielfältigen Formen statt. Um für gemeinsame Kooperationen zu sensibilisieren und motivieren, wurde an der BTU ein neues Angebot für regionale Unternehmen konzipiert.

Mit einem Baukasten an Lernangeboten wollen wir dabei unterstützen, Ideen im Betrieb aufzuspüren, Innovationskonzepte mit Lösungsansätze zu entwickeln und durch Austausch und Kollaboration auf Trends aufmerksam zu machen. Mit sogenannten Lernhäppchen (a 45 min) startete das Angebot ab 2021 mit jeweils einem Kurs im Monat.

Heike Bartholomäus und Beatrix Krautz teilen ihre Erfahrungen, erzählen über Begegnungen und Stolpersteine der ersten Runde. Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit weiteren Ideen sowohl für Lernhäppchen als auch für das wachsende Netzwerk die Reihe mitzugestalten.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Transferkolleg*innen und Unternehmensvertreter*innen, um ins Gespräch zu kommen, die wissenschaftliche Weiterbildung als „Transfer“ zu gestalten und Erfahrungen bei Weiterbildungskonzepten und Bedarfe für Unternehmen auszutauschen.

Heike Bartholomäus ist Geschäftsführerin des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung an der BTU Cottbus-Senftenberg und begleitet mit Ihrem Team die sich verändernde Arbeitswelt durch transferorientierte Weiterbildungsangebote.

Beatrix Krautz leitet das Referat Technologie und Innovation an der BTU Cottbus-Senftenberg und verfügt über langjährige Erfahrungen im Transfergeschäft, insbesondere bei der Akquise von Unternehmenskontakten und Sensibilisierung für Kooperationen mit der Wissenschaft.

15.45 — 17.15

Workshop — Julia Stadermann (Workshop 5)

Wie kann ein Veranstaltungsformat Innovationen in der Region unterstützen?

Veranstaltungsformate können Plattformen des Austausches, der zufälligen Begegnungen und des Voneinanderlernens sein. Auf diese Weisen können sie Innovationsprozesse unterstützen, die auf regional relevanten Herausforderungen aufbauen und diese als Chancen begreifen.

Im Rahmen des Workshops wird das Transferformat „Innovation Salon“, welches im Rahmen des Innovation Hub 13 entwickelt wurde, vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmer:innen weiterentwickelt.

Ein Innovation Salon greift regional relevante Herausforderungen auf und organisiert unterschiedliche Akteur:innen zueinander zur gemeinschaftlichen Diskussion. Dabei soll sowohl auf die Durchführungsphase des Salons eingegangen werden als auch auf die Vor- und Nachbereitung. Unter anderem werden folgende Fragen gestellt: Wie können Hochschulen systematisch Innovationsanlässe in der Region identifizieren? Wie können zivilgesellschaftliche Akteur:innen in die Identifikation von Innovationsanlässen eingebunden werden? Welche Herausforderungen ergeben sich aus der digitalen Umsetzung für die Organisation und Durchführung von Innovation Salons? Und auch: Wie geht es nach einem Innovation Salon weiter?

Julia Stadermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner. Nach ihrem Bachelorabschluss in Wirtschaftspsychologie, freiberuflicher Tätigkeit in der Marktforschung und einem Masterstudium in Demographie beschäftigt sie sich aktuell mit Instrumenten zur Unterstützung problemgetriebener, multi-lokaler Innovationsprozesse unter Beteiligung der Zivilgesellschaft.

17.00 — 19.00

Workshop — Carolin Schwerdt und Dr. Michael Walter (Workshop 6)

Cosmic@Web: Astroteilchenphysik erlebbar machen

Unsere Erde wird unablässig von hochenergetischen Teilchen aus dem Kosmos bombardiert. Die Messung dieser Teilchen bietet neue Möglichkeiten, komplexe Prozesse in Sternen, Galaxien und im Universum besser zu verstehen. Allein: Auch wenn nicht direkt sichtbar, beeinflusst die kosmische Strahlung uns in vielerlei Hinsicht.

Mit Detektoren und Teleskopen analysieren Wissenschaftler:innen kosmische Teilchen. Sie geben Auskunft über Phänomene wie Schwarze Löcher, explodierende Sterne und Strahlungsausbrüche. Experimente in der Astroteilchenphysik erfolgen in der Regel im Rahmen von großen internationalen Kooperationen: hier sei genannt das „IceCube-Experiment“ in der Antarktis oder das geplante „Cherenkov Telescope Array (CTA)“.

Im Workshop können Interessierte erfahren, wie Forschung in der Astroteilchenphysik funktioniert und einen Teil der Arbeitsschritte selbst durchführen. Grundlage dafür ist die Arbeit mit Cosmic@Web. Daten von vereinfachten Experimenten zur Messung kosmischer Teilchen fließen in Cosmic@Web ein und bieten so einen einfachen Zugriff auf reale Langzeitmessungen. Mit Hilfe der Tools, die auf der Webseite bereitgestellt werden, können die Daten vom heimischen Rechner aus und ohne Programmierkenntnisse ausgewertet werden. Es wird im Workshop in die Arbeit mit Cosmic@Web eingeführt, erste Hypothesen gebildet und das Testen dieser besprochen.

Weblinks:
cosmic.desy.de
cosmicatweb.desy.de (für die fehlerfreie Arbeit mit dieser Webseite werden die Internet-Browser Google Chrome, Microsoft Edge oder Mozilla Firefox empfohlen)

Voraussetzungen für eine Teilnahme:
Kamera und Mikrofon auf Seiten der Teilnehmer:innen sollten vorhanden sein.
Nicht für Kinder und junge Menschen unter 16 Jahren geeignet.

Dr. Michael Walter promovierte in Physik an der HU Berlin. Seit 1991 arbeitet er bei DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron. Ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft). Seit 2003 hat er die Messung kosmischer Teilchen für das Schülerlabor physik.begreifen bei DESY in Zeuthen aufgebaut. Er arbeitet an der Konzeption, Entwicklung und Betreuung der Astroteilchen-Angebote für Jugendliche und Lehrkräfte.

Carolin Schwerdt absolvierte 2011 den Master of Education (Physik und Mathematik) an der Universität Potsdam. Seit 2011 arbeitet sie bei DESY in Zeuthen als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie ist für die wissenschaftliche Koordination des Astroteilchen-Projekts im Netzwerk Teilchenwelt verantwortlich und konzipiert, entwickelt und betreut die Angebote zur Messung kosmischer Teilchen im Schülerlabor physik.begreifen bei DESY in Zeuthen.

18.00 — 19.30

Abendprogramm

18.00 — 19.30

Diskussionsveranstaltung

Let´s talk about failures – Stell dir vor, du machst Transfer und niemand macht mit

Ulrike Riemer erzählt von ihren Erfahrungen beim Transferprojekt Saxony5. Am Anfang stand die Idee, dass die Kommunikation von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen für Unternehmen relevant wäre. Wie sich herausstellte, ist für Unternehmen jedoch die Rekrutierung von Studierenden wichtiger. Im Projekt Saxony5 führte das zum Entschluss, rekursiven Transfer mit Studierendengewinnung in einem Studium Generale zu kombinieren: Die teilnehmenden Unternehmen brachten ein Problem ein, welches von den Studierenden innerhalb von 90 Minuten gelöst werden sollte. Der beste Lösungsansatz sollte prämiert werden. Während die Unternehmen sich für diese Art des Transfers begeistern ließen, konnten im Schnitt lediglich drei Anmeldungen von Studierenden verzeichnet werden. Ulrike Riemer und ihr Team waren gezwungen, die Veranstaltungsreihe abzusagen. Was war passiert? Ulrike Riemer möchte darüber diskutieren, was falsch lief, was anders hätte gemacht werden können? Die Teilnehmer:innen sind herzlich aufgefordert, ebenfalls über Erfahrungen, Irrwege und Sackgassen in der Arbeit mit Transfer zu berichten.

Ulrike Riemer studierte an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau (FH) Kraftfahrzeugtechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Seit 2018 begleitet sie im Projekt Saxony5 den Transfer. Zuvor war sie bei einem Ingenieurdienstleister als Projektmanagerin, technische Einkäuferin und Controllerin/Hauptbuchhalterin eingesetzt. Ihre Stärke liegt in der Implementierung von Neuerungen und der Verbesserung von Prozessen.

25. Sept 2021
10.00 — 13.00

InnoX@Fürstenwalde

Am letzten Tag des Festivals findet das InnoX Science Festival in Fürstenwalde statt. In Zusammenarbeit mit der Hochschulpräsenzstelle Fürstenwalde ist das Festivalprogramm hybrid organisiert: Unsere Angebote werden live gestreamt und sind damit online verfügbar, darüber hinaus sind Sie herzlich eingeladen vor Ort das Programm zu erleben. Wer vor Ort dabei sein möchte, kann sich über diesen Link bei der Präsenzstelle anmelden.

10.00 — 10.45

Opening

InnoX@Fürstenwalde

Eröffnung mit Vertreter:innen der Stadt Fürstenwalde, der Präsenzstelle Fürstenwalde und des Brauereimuseums. 

Moderation: Lisa Marrold-Schwember (Mitarbeiterin der Präsenzstelle Fürstenwalde)

10.45 — 11.45

Keynote zu Citizen Science

Kollektive Gewitterforschung — Mit dem MESSI im Cold-Pool

Von Mai Bis Ende September findet im Landkreis Oder-Spree ein großes Wetter-Messexperiment statt. Wissenschaftler untersuchen die untere Schicht unserer Atmosphäre mit Drohnen, Ballonen, Lasern und allerlei anderem komplexen Gerät. Doch zur Untersuchung der Frage nach der Entstehung und Weiterentwicklung von Gewittern brauchen Sie vor allem eins: viele Messgeräte bei vielen Leuten.

Das Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung hat hierzu ein Citizen Science Experiment entwickelt. Ursprüunglich für Schulen konzipiert, wurde es in Zeiten pandemiebedinger Einschränkungen zu einem Experiment für alle Altersgruppen. Prof. Dr. Henning Rust berichtet über die Idee, die Schwierigkeiten, die Überraschungen und die kleinen Erfolge dieses meteorologischen Citizen Science Expermients. 

Prof. Dr. Henning Rust ist Physiker und Atmosphärenwissenschaftler an der Freien Universität Berlin. Er leitet die Arbeitsgruppe Statistische Meteorologie und den Themenbereich „Optimale Nutzung von Wetterinformation“ des Hans-Ertel-Zentrums für Wetterforschung www.hans-ertel-zentrum.de. Er sagt: „In Zeiten häufiger werdender Wetterextreme müssen wir Vorhersagen und Warnungen besser verstehen lernen. Das muss in der Schule anfangen!“

12.00 — 13.00

Q&A

„Brandenburg fragt“

Sie haben Fragen? Dann schreiben Sie uns vorab an kontakt@praesenzstelle-fuerstenwalde.de Ihre Fragen. Die Expert:innenrunde wird sich im Format „Brandenburg fragt“ an Antworten versuchen.

Das Format „Brandenburg fragt“ bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Fragen an Hochschulangehörige zu richten. Professor:innen aus verschiedenen Fach- und Forschungsbereichen der TH Wildau und Europa-Universität Viadrina stehen Rede und Antwort.

Mit Prof. Dr. Jörg Reiff-Stephan (TH Wildau), Prof. Dr. Sandra Haas (TH Wildau), Dr. Rita Vallentin (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder), Prof. Dr. Jürgen Neyer (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder),

Jörg Reiff-Stephan studierte Informationstechnik im Maschinenwesen mit dem Schwerpunkt Konstruktion und Fertigung an der Technischen Universität zu Berlin und promovierte am Produktionstechnischen Zentrum Berlin im Fachgebiet Montagetechnik und Fabrikbetriebe im Jahr 2001. An der TH Wildau leitet er die  Studiengänge „Automatisierungstechnik“ und „Automatisierte Energiesysteme“, ist Gründungsmitglied des Instituts für Material, Entwicklung und Produktion (iMEP) sowie Direktor des Instituts für Cyberphysische Produktionssysteme (iCPPS). 

Prof. Dr. Sandra Haas ist Professorin für Marketing und International Management an der Technischen Hochschule Wildau. Sie arbeitete knapp zehn Jahre in der Marketingberatung mit (multi-)nationalen Unternehmen und promovierte an der Universität Oldenburg zum strategischen Management von Markenportfolios. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen Fragestellungen zum Markenmanagement, Hochschulmarketing und zu sozialen Innovationen.

Prof. Dr. Jürgen Neyer ist Inhaber der Professur für Europäische und Internationale Politik an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und Gründungsdirektor der European New School of Digital Studies (ENS). In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen postnationaler Herrschaft, globaler Demokratie und Demokratie in Europa.

Dr. Rita Vallentin hat Kulturwissenschaften, Linguistik und Soziologie in Frankfurt (Oder), Freiburg, Neu-Delhi und Buenos Aires studiert. 2017 promovierte sie in Linguistik an der Europa-Universität Viadrina. Sie lehrt und forscht an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Viadrina an der Schnittstelle zwischen Linguistik und Soziologie zu sprachlichen Praktiken in der Interaktion, Zugehörigkeit und Mehrsprachigkeit.

13.00 — 14.00

PAUSE

Wenn Ihr mögt, treffen wir uns in der Pause auf Play.Innohub13. Solltet Ihr Fragen oder Probleme haben, findet Ihr freundliche Hilfe am Infopoint oder hier.

Neben verschiedenen Entdeckungen und Kommunikationsmöglichkeiten bietet Play.InnoHub13.de Zugang zum digitalen Markt der Möglichkeiten und der Poster-Show.

14.00 — 15.30

InnoX Closing

14.00 — 15.15

Regionalsymposium

Was kann Brandenburg?

Im Abschlusssymposium gehen unseren Sprecher:innen der Frage nach, was Brandenburg kann, wenn es um Transfer geht.

Unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft des Bundeslandes treffen aufeinander und erörtern die Frage, welcher Handlungsweisen es bedarf, um innovative Entwicklungen anzustoßen und umzusetzen.

Ilka Bickmann (science2public) moderiert Gespräch zwischen Lisa Marrold-Schwember (Hochschulpräsenzstelle Fürstenwalde), Madlen Dietrich (Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg), Andreas Willisch (Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.) und Karsten Wittke (Koordinator kommunale Entwicklungspolitik Gemeinde Baruth), Dr. Hans Rüdiger Lange (Mitglied des Transferbeirates des Innovation Hub 13).

15.15 — 15.30

Grußworte zum Abschluss

Mit Prof. Dr. Dana Mietzner
(Projektleiterin Innovation Hub 13, Technische Hochschule Wildau)

Das InnoX2021 Science Festival findet im Rahmen des Innovation Hub 13 statt.

Der Innovation Hub 13 ist ein gemeinsames Vorhaben der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Technische Hochschule Wildau
.

Hochschulring 1
15745 Wildau

→ www.th-wildau.de

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Pl. d. Deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

→ www.b-tu.de

Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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