„EU-Förderung für die Lausitz“ in Senftenberg

von | 19. Nov 2018

Enterprise Europe Network lud am 13.11.2018 nach Senftenberg zu der Veranstaltung „EU-Förderung für die Lausitz ein“. Dieses Netzwerk informiert und berät zu innovationsorientierten Entwicklungen, Initiativen und Programmen der Europäischen Union. Es vermittelt europaweit Geschäfts- und Technologiepartner. Dabei bietet es weltweit das größte Netzwerk für Unternehmen an. Eng arbeiten sie mit den nationalen Kontaktstellen des BMBF zusammen, welche in allen Belangen der EU-Förderung beraten, informieren und unterstützen. Deutschlandweit gibt es 20 nationale Kontaktstellen, welche die verschiedenen Programmteile von Horizont 2020 abdecken. Horizont 2020 ist das EU Rahmenprogram für alle EU-weiten Ausschreibungen zu Forschungs- und Innovationsthemen. Diese komplexen Zusammenhänge wurden bei der Veranstaltung am Senftenberger Hafen erklärt. Besonders eingeladen waren Vertreter von KMUs aus Sachsen und Brandenburg. Im Tandem erklärten die Mitarbeiter von Enterprise Europe Network die EU-Fördermöglichkeiten in beiden Bundesländern. EU-weite Programme, welche im Rahmenprogramm Horizont 2020 angesiedelt sind, wurden ebenfalls im Allgemeinen erklärt. Ins Detail gingen die beiden Vertreter der Nationalen Kontaktstellen Energie und IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Besonders interessante Aufrufe, Neuerungen im Antragsverfahren aber auch Hinweise zu besonders wichtigen Punkten in der Antragsphase wurden erwähnt. Einen überaus interessanten Einblick in das Antragsverfahren gaben zwei Vertreter eines sächsischen Unternehmens. Sie stellten sich der Herausforderung eines 70-seitigen EU-Antrages. Ihr Fazit: „Der Antragsprozess ist aufwendig, nervenaufreibend und ohne Unterstützung eines Beratungsunternehmens für den allgemeinen Teil kaum für ein KMU machbar. Aber es lohnt, denn durch den Antragsprozess wurde intensiv über das eigene Unternehmen nachgedacht, Kontakte mit (potentiellen) Kunden aus Europa geschlossen und das eigene Produkt verbessert. Bei Bewilligung des Antrages ist eine sprunghafte Vergrößerung des Unternehmens möglich und die Innovation kann schnell an den Markt gebracht werden.“ Noch ein Tipp: Wer plant einen EU-Antrag zu stellen, sollte sich frühestmöglich mit den Beratern zusammensetzen und Unterstützung suchen, auch von den Kontaktpersonen, welche in Brüssel sitzen.

 

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Der „Innovation Hub 13 – fast track to transfer“ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehört zu den 29 ausgewählten Gewinnern der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule”, ausgestattet mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und des Landes Brandenburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.innovative-hochschule.de

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