Am 23. Oktober 2019 fand bereits zum vierten Mal der BTU-Transfertag am Zentralcampus Cottbus statt (externer Link). Es wurden in bewährter Weise aktuelle Angebote und Möglichkeiten der BTU Cottbus-Senftenberg für Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer vorgestellt.

Ab 12:30 Uhr konnten die Teilnehmer*innen zur Einstimmung zunächst an einem von Frau Dr. Christin Hoffmann vom Lehrstuhl ABWL vorgestellten kleinen Experiment per Smartphone teilnehmen. Das Szenario: 10 Euro sollten zwischen zwei Personen aufgeteilt werden, wobei die erste Person ein Angebot macht, das die zweite Person annehmen oder ablehnen kann. Nur bei einer Annahme würden beide Personen das Geld erhalten. Es überraschte nicht, dass die meisten Personen eine eher faire Aufteilung des Betrages anstrebten und nur wenige risikobereitere Personen mit geringeren Angeboten versuchten, ihren Gewinn zu vergrößern. Faires Geben & Nehmen – eine gute Basis für Transferaktivitäten!

Als Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur an der BTU eröffnete Professorin Katrin Salchert anschließend den diesjährigen BTU-Transfertag und erinnerte auch daran, dass wir alle gefordert sind, im Strukturwandel der Region mitzuwirken. Der Transfer gelingt dabei aber nur mit einer Vorleistung in der Forschung. Der BTU-Transfertag bietet eine hervorragende Chance, mit den Wissenschaftler*innen ins Gespräch zu kommen.

Insbesondere den neuberufenen Professor*innen an der BTU wurde auf dem BTU-Transfertag eine Plattform geboten, sich in kurzen Pitches mit ihren Kompetenzen, Interessen und Angeboten zu präsentieren. In diesem Jahr wurden die Vorträge und die begleitende Ausstellung der Fachgebiete und regionalen Partner räumlich zusammengelegt, so dass die Teilnehmer*innen je nach Interesse schnell zwischen den Präsentationen und Ständen hin und her wechseln konnten.

Auch zwei der drei Gewinnerteams unseres diesjährigen regionalen Ideenwettbewerbs innofab_ (externer Link) haben ihre Ideen und weiteren Perspektiven vorgestellt. Unser Leichtbau-Transferscout Marco Lubosch hat stellvertretend das Team „Vom Draht zum individuellen Bauteil“ vorgestellt, welches die additive Fertigung in Form von 3D-Metalldruck für individuelle Bedarfe des Mittelstands als Dienstleistung anbieten möchte.

Die Life Science-Transferscouts haben in der begleitenden Ausstellung aktuelle Angebote des Innovation Hub 13 präsentiert. So konnten Interessierte die Technik „Virtual Reality“ ausprobieren und sich über ausgewählte Labore an den Campusstandorten Senftenberg und Wildau informieren. Virtuelle Rundgänge führten schnell u.a. in das Ausbildungslabor für Zellkultur an der BTU oder in die Logistikwerkstatt an der TH Wildau. Eine Mini-Aquaponikanlage mit Garnelen war ein weiterer Besuchermagnet. Dieser Demonstrator stellte anschaulich biologische Kreisläufe inklusive ihrer Regulation dar und schärfte gleichzeitig das Bewusstsein für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion.

Den BTU-Transfertag nutzten nicht nur Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen, wir konnten auch Kollegen aus dem Wissens- und Technologietransfer der TU Bergakademie Freiberg (externer Link) begrüßen. Schon zum dritten Mal fand ein spannendes Treffen zwischen den Transferscouts, der Transferstelle der BTU und der Zentralen Transferstelle der TU Bergakademie Freiberg statt. Am Vormittag gab es einen regen thematischen Austausch zu verschiedenen Konzepten von Hochschul-Präsenzstellen. Am Beispiel der BTU Präsenzstelle in Spremberg (externer Link) wurden verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung und Bewerbung dieser neugeschaffenen Anlauf- und Schnittstelle zu den Wissens- und Forschungseinrichtungen diskutiert.

Der BTU-Transfertag ermöglichte einen angeregten Austausch von neuen Ideen und Kontakten. Wir freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Hier noch einige Impressionen von der Veranstaltung:

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