In diesem Jahr fand die Clusterkonferenz vom Brandenburger Cluster Kunststoffe und Chemie am 21. November in der Kulturkirche in Neuruppin statt. Die Anreise in den nordwestlichen Teil Brandenburgs hat sich allein schon wegen des Veranstaltungsorts gelohnt. Die etwa 60 Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung sowie Vereinen und Verbänden sind der Einladung der WFBB in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen ESE GmbH in den klassizistischen Bau mitten in der Stadt Neuruppin gerne gefolgt. Am Vormittag wurde von Herrn Dr. Ausfelder die Studie „Wie muss sich die Chemieindustrie ausrichten, um bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden“ (ext link) der DECHEMA vorgestellt. In dieser Studie wurde erstmals auch die CO2-Fußabdruck der Produkte in die Betrachtung einbezogen.

Anschließend stellte Herr Wunderlich in seiner Funktion als Werkleiter der ESE GmbH sein Unternehmen vor und konnte dabei auf große Erfolge in Hinsicht auf nachhaltige Produktion verweisen. Nach dem Grußwort des Staatssekretärs Herrn Fischer aus dem brandenburgischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie präsentiert Herr Forchert von der Firma i-vector Innovationsmanagement GmbH die aktuelle Arbeitsversion des neuen Masterplans. Im neuen Masterplan für den Cluster Kunststoffe und Chemie wird besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt. Im Rahmen des neuen Masterplans wird es das neue Handlungsfeld „Märkte und Technologien“ als weiteres Querschnittsthema geben. Anschließend haben sich die Teilnehmer in Gruppenarbeit mit den neu formulierten Zielen der insgesamt 6 Handlungsfeldern beschäftigt und sehr interessanten Input gegeben. Alle Anregungen werden in den Masterplan aufgenommen, bevor dieser Ende dieses Jahres festgeschrieben wird. Bis in den Dezember 2019 hinein können Interessierte sich unter www.masterplan-kunststoffe-chemie-brandenburg.de (ext link) an der Formulierung des neuen Masterplans beteiligen.

Im Rahmen der Clusterkonferenz wurde auch der Brandenburgische Innovationpreis Kunststoffe und Chemie vergeben. In diesem Jahr wurden zwei Unternehmen mit dem Preis ausgezeichnet. Der erste Preisträger ist die AST Advanced Sailing Technology GmbH aus Potsdam, die Foils für kleine Segelboote entwickelt hat. Als Foils bezeicht man Tragflächen, die das Boot aus dem Wasser heben und somit eine deutlich höhere Geschwindigkeit des Boots erlauben. Dank der Entwicklung von AST ist diese Technologie nun auch für Freizeitsegler zugänglich geworden. Der zweite Preisträger ist die Trevira GmbH aus Guben. Das Unternehmen wurde für die Entwicklung eines bunten, flammgeschützten und UV-stabilen Polyestergarns für Outdoor-Anwendungen ausgezeichnet.

Impression von der Clusterkonfernz Kunststoffe und Chemie 2019 in der Kulturkirche Neuruppin

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