Vom Treffen der Innovativen Hochschulen in Dresden ging es direkt weiter nach Zittau zum 9. Unternehmerforum Oberlausitz (UFO) der Wirtschaftsjunioren Görlitz am 26. September. In diesem Jahr trafen sich die jungen Unternehmer zum ersten Mal in der Hochschulstadt Zittau. Nach der Begrüßung durch die Würdenträger der Stadt, der Hochschule und der IHK Dresden gab es eine Keynote von Ronald Scholz mit dem Titel „Keine Leute, keine Kohle und dann noch der Wolf – warum unsere Chancen nie besser waren“. Herr Scholz hat bereits zahlreiche Start-ups auf ihrem Weg begleitet und dabei festgestellt, dass die Möglichkeiten der guten Entwicklung von jungen Unternehmen in der Provinz gar nicht so schlecht sind, da dort das Ökosystem für die Unternehmen oft besser ist als in den Metropolregionen. In der Provinz gäbe es Platz zum Arbeiten und Wohnen und in vielen Fällen ist auch die notwendige Infrastruktur vorhanden, so Scholz. Die Unternehmen sollten danach streben sich ein gutes Netzwerk aufzubauen. Räumliche Distanz spiele dabei nach seiner Aussage keine große Rolle. Daten und Informationen seien überall und ohne Zeitverzug zugänglich.

Anschließend hatten die gut 100 Teilnehmer die Möglichkeit sich untereinander beim Visitenkarten Bingo kennenzulernen. Dabei sollte zunächst jede/r 12 Fragen kurz beantworten und anschließen eine andere Person finden, die eine bestimmte Frage genauso beantwortet hat. Dies war ein sehr gutes Format, um sich kennenzulernen.

Nach der Mittagspause ging es dann in zwei Runden um verschiedene Aspekte rund um das Motto der Veranstaltung „global denken, lokal handeln“. Ein Forum beschäftigte sich mit der Führungskultur im Wandel, eines mit der Nachfolgeregelung, ein anderes beleuchtete die Frage wo das Geld für das Wachstum des Unternehmens herkommen kann und in einem weiteren Forum ging es um die Zusammenarbeit von KMU mit Start-ups. Die Ergebnisse der Foren wurden graphisch aufgezeichnet und zum Abschluss der Veranstaltung im Plenum kurz zusammengefasst. Den Abschluss bildete ein Get-together bei einem kleinen Imbiss. Die Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren bildete eine gute Möglichkeit sich mit den Unternehmen und Multiplikatoren aus der Region auszutauschen und zu erfahren, was die Unternehmen bewegt.

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