Am 01.März fand der 4. Brandenburger Energiespeichertag im Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ auf dem Telegrafenberg in Potsdam statt. Themenschwerpunkt war die Wasserstofftechnologie.

“Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist.” – mit diesem Zitat von Jules Verne aus dem Jahre 1870 wird deutlich, wie lange die Wasserstofftechnologie die Menschheit schon begleitet. Die meisten Akteure waren sich deshalb einig, dass dem Wasserstoff eine zentrale Rolle in der Energiewende zukommt und dass jetzt “die Ärmel hochgekrempelt” gehören. Der Vorsitzende des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes e.V., Werner Diwald, sprach sich dafür aus, sofort zu handeln, um auch das Wirtschaftspotential der Wasserstofftechnologie in Deutschland zu entfalten.

Auch Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Energie, Prof. Jörg Steinbach, sprach in seiner Eröffnungsrede über das große Potential Brandenburgs eine stärkere Nutzung der Wasserstofftechnologie voranzutreiben. Er wünschte den Brandenburgern mehr Mut, ihren Vorsprung bei der Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen.

Mehrere Projekte in Brandenburg qualifizieren sich schon seit Jahren als “Reallabore für die Energiewende”. In einem jüngst veröffentlichten Ideenwettbewerb “Reallabore der Energiewende” des BMWi soll so der Technologie- und Innovationstransfer beschleunigt werden: Ausschreibung Reallabore Energiewende (pdf).

An der Technischen Hochschule Wildau findet am 08.März im Rahmen der Wissenschaftswoche das 8. Energiesymposium mit dem Fokus “Werkzeuge der Energiewende” statt. Anmeldungen sind noch bis zum 06.März möglich: 8. Energiesymposium.

 

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