Projektpartner

Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) ist mit rund 4.200 Studierenden die größte (technische) Fachhochschule im Land Brandenburg. Bundesweit gehört sie zu den drittmittelstärksten Fachhochschulen. Das Drittmittelaufkommen lag im Jahr 2017 bei etwa 11 Mio. Euro, was gemessen am Globalhaushalt in Höhe von 14,2 Mio. Euro fast zwei Drittel zusätzliche Mittel für die Hochschule bedeutete. Die Hälfte der Verbundprojekte wird mit Unternehmen aus Brandenburg durchgeführt. Die TH Wildau hat drei ausgewiesene Forschungsschwerpunkte in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz: „Angewandte Biowissenschaften“, „Informatik / Telematik“, „Optische Technologien / Photonik“ sowie ausgewiesene Kompetenzen in der Materialentwicklung und Produktion.

Webseite: https://www.th-wildau.de

TH Wildau-Campus

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg (BTU Cottbus – Senftenberg) ist mit aktuell 7.600 Studierenden die zweitgrößte Hochschule und die einzige technische Universität des Landes Brandenburg. Sie ist eine auf Forschung ausgerichtete Universität, die zusätzlich auch fachhochschulische Elemente anbietet. Das Drittmittelaufkommen lag im Jahr 2017 bei 34,4 Mio. Euro, was gemessen am Globalhaushalt in Höhe von 88,5 Mio. Euro fast 39% zusätzliche Mittel für die Hochschule bedeutete. In 2016 wurden insgesamt 230 Projekte in Kooperation mit Unternehmen realisiert, wobei die Schwerpunkte auf bautechnischen Fragestellungen lagen sowie in der Fertigungstechnik, Triebwerkstechnik, in Themen der Arbeitswissenschaften, des Qualitätsmanagements, der Software und Kommunikationstechnik, elektronischer Systeme und Konstruktion sowie Industrie 4.0 und Automatisierungstechnik. Die an der BTU Cottbus – Senftenberg vertretenen profilbildenden Forschungsfelder sind „Smart Regions und Heritage“, „Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit“, „Biotechnologie, Umwelt und Gesundheit“ und „Kognitive und zuverlässige cyber-physikalische Systeme“.

Webseite: https://www.b-tu.de

BTU-Gebäude

Beide Hochschulen unterhalten strategische und auf Langfristigkeit angelegte Partnerschaften mit außeruniversitären Einrichtungen in der Region, die als Partner im Projekt Innovation Hub 13 beteiligt sind.

Das Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung IAP ist spezialisiert auf Erforschung und Entwicklung von Polymeranwendungen. Der Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite PYCO entwickelt an den Standorten Teltow und Wildau hochvernetzte Polymere für Anwendungen in allen Branchen, insbesondere für die Verkehrstechnik, die Informations- und Kommunikationstechnik sowie die Gerätetechnik. Schwerpunkte sind Entwicklungen für den Einsatz im Leichtbau und in der Mikro- und Optoelektronik: Neue (Nano)Materialien, Prepregs, Kernwerkstoffe, Schichtverbunde, faserverstärkte Polymere, Sandwichstrukturen, bistabile Displays, optisch integrierte Bauelemente, Barriereschichten. Die gesamte Entwicklungskette vom Monomer bis zum Bauteil wird abgedeckt. Es werden Verarbeitungseigenschaften entwickelt, erste Bauteile (häufig gemeinsam mit dem Anwender) hergestellt und charakterisiert sowie Qualitätssicherungsmerkmale erarbeitet. Je nach vom Anwender gewünschter Entwicklungsstufe resultieren am Ende der Entwicklung Reaktivharz-Formulierungen, faserverstärkte Materialien, Sandwichstrukturen oder andere gewünschte Bauteile als Demonstratoren.

Webseite: https://www.iap.fraunhofer.de/de/Forschungsbereiche/PYCO.html

 

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig blickt seit 2016 auf zehn Jahre angewandte, sozio-technologische und sozio-ökonomische Forschung und Erfahrung zurück. Für den langfristigen Erfolg von Kunden und Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Forschung und Gesellschaft entwickeln die Ökonomen von Fraunhofer wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Herausforderungen der Globalisierung. Der Mensch, seine Umwelt und Lebensrealität stehen im Mittelpunkt der internationalen Projekte, Netzwerkaktivitäten, Innovationsvorhaben und Analysen des Instituts. Die Wissenschaftler/innen am Fraunhofer IMW erforschen und entwickeln Strategien, Strukturen, Prozesse und Instrumente für den Transfer von Wissen und Technologien zwischen Organisationen, das Umsetzen von Wissen in Innovation und das Verstehen und Gestalten der zugehörigen Rahmenbedingungen. Dabei zielen die Ökonomen des Fraunhofer IMW global denkend auf ökologisch und sozial ausgewogene und wirtschaftlich tragfähige Lösungen. Das Institut und seine Köpfe besitzen ausgewiesene Kompetenzen in den Bereichen Internationalisierung, Innovations- und Technologiemanagement, Innovationsfinanzierung, Strategieentwicklung, Wissensökonomie und Forschungsmarketing. Derzeit bearbeiten rund 50 Vollzeitmitarbeiter Projekte für Unternehmen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Projekte im Rahmen öffentlich geförderter Programme.

Webseite: https://www.imw.fraunhofer.de

 

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung e.V. (IRS) in Erkner betreibt problemorientierte Grundlagenforschung zur Entwicklung, Wandlungs- sowie Anpassungsfähigkeit von Räumen und damit der räumlichen Dimension sozialen Handelns in regionalen, nationalen und internationalen Zusammenhängen. Die Zusammenarbeit in den fünf Forschungsabteilungen des IRS fokussieren auf zentrale Forschungsfelder Raumbezogener Sozialforschung: Dynamiken von Wirtschaftsräumen, Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter, Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum, Regenerierung von Städten, Historische Forschungsstelle und Wissenschaftliche Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Raumbezogene Sozialforschung am IRS basiert auf der interdisziplinären Expertise der rund 40 Wissenschaftler/innen aus den Fachdisziplinen der Wirtschafts- und Sozialgeographie, Politikwissenschaft, Soziologie, Planungswissenschaft, Geschichtswissenschaft sowie der Kunst- und Architekturgeschichte.

Webseite: https://leibniz-irs.de

 

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